Samstag, 30. April 2016

April, April, der macht...

was er will...
Nein, langweilig wurde es einem wirklich in dieser Woche nicht, wenn man den Himmel im Blick behielt. Und im Blick behalten sollte man ihn wirklich, wenn man nicht von einem Regenguss oder Schneeflocken überrascht werden wollte.  



Eigentlich ist es ja ungemein spannend, das Wettergeschehen zu beobachten. Was habe ich mich doch in diesem Moment gefreut, denn eigentlich sollte es laut Wetterbericht ja gerade regnen...


Ein Abschied mit traumhaften Sonnenuntergängen .  damit will der April wohl von seinen Kältelaunen ablenken.




Immerhin haben wir durch die kühlere Witterung etwas länger Freude an der Obstbaumblüte.


Katja lenkt wie jeden Samstag unsere Blicke nach oben.

Freitag, 29. April 2016

12tel Blick im April

Mein allmonatlicher Fotostandort sah im April oft traurig und grau aus. Nein, das geht doch so gar nicht, lautete mein Empfinden.
April, ich gebe Dir noch eine letzte Chance! Aber dann...! Sonst...!!

Die Tatsache, dass der April uns in seiner letzten Woche mit Schnee, Graupel und Kälte überraschte, verstärkte meine Befürchtungen, dass ich doch mein graues Notfall-April-Foto hier posten müsste.
Doch dann warf er sich noch einmal richtig ins Zeug. Dass es nur 5 Grad waren, erkennt man auf dem Foto ja nicht. Hauptsache, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, las man auf allen Gesichtern in der Stadt.
Besonders augenfällig: es grünt!! Endlich!!


Donnerstag, 28. April 2016, 11 Uhr 
viel zu kalt für die Jahreszeit, dafür blauer Himmel mit Wölkchen, Sonne und ein leichter Wind
(eine Stunde später waren die Tische des Cafès mit Tischdecken geschmückt, ein paar Mutige setzten sich daran. Leider parkte da ein dummer Lastwagen direkt vor meinem Fotostandort. Sowas.)


Somit habe ich ja gerade noch die Reihe gerettet: Baum ist grün, Himmel ist blau, Sonne scheint. (Sonst wäre doch in diesem Frühling kein Tourist mehr nach Konstanz gekommen....)


Das feinsten Frühlingsfenster habe ich unweit meines Fotostandortes auch noch entdecken können.


Dieses wunderbare, monatliche Fotoprojekt wird von Tabea betreut, auf deren Blog ihr am 30. des Monats die Fotos aller TeilnehmerInnen betrachten könnt.


Montag, 25. April 2016

Unbunt

"Schwarzweiß ist Farbe genug."

Barbara Klemm

Den Farben in der Welt bin ich absolut verfallen! Aber warum soll man nicht einfach mal etwas Neues ausprobieren?

Wie wäre es, sich mit dem genauen Gegenteil zu beschäftigen, der Fotografie in Schwarz-Weiß?
Erfahrene Fotografen raten einem diesbezüglich, "in schwarz-weiß sehen zu lernen."
Nicht jedes Motiv wirkt in der monochromen Aufnahme, sondern braucht einfach die Farbe.
Dafür machen Strukturen, Kontraste, Linien und Formen eine Schwarz-weiß-Aufnahme erst interessant. Da heißt es also, mit der Zeit ein Auge dafür zu entwickeln.

Also werde ich mich in den nächsten Wochen mal am Montag der unbunten Herausforderung stellen. Das heißt, ich nehme die Schwarzweiß-Fotos gleich direkt monochrom mit der Kamera auf. Eventuelle Farbfotos zum Vergleich fotografiere ich separat im bunten Modus.

"Wenn Du Menschen in Farbe fotografierst, dann fotografierst Du ihre Kleidung. 
Wenn Du sie Schwarz Weiß fotografierst, dann fotografierst Du ihre Seelen."

Ted Grant

Da fange ich doch lieber mit dem Lockenhund an, dessen Fellkleid eh schon schwarz ist und somit von seinem Seelenleben wenig verdeckt. 


Der Vergleich zeigt, dass sich der Lockenhund als Objekt hervorragend eignet, zumal es oft ein echter Kampf mit Licht und Hintergrund ist, einen schwarzen Hund vernünftig in Bild zu bringen...


Aber ach, meine Frühlingsimpressionen mag ich persönlich doch lieber farbig!



Wo ich Strukturen und Formen ins Zentrum der Aufmerksamkeit setzen möchte, finde ich das Monochrome wirklich spannend.


Mögt Ihr die Baumrinde lieber bunt oder unbunt?


Verlinkt bei Fraukes  SchwarzWeißBlick (allerdings ohne Instagram etc.)  

Sonntag, 24. April 2016

Sonntagssplitter


Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten.
Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten,
da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.

Kahlil Gibran



Schon vorbei: die Magnolienblüte....


Ganz verzaubert: Birkenblätterglitzern


Ganz berauscht: vom frischen Waldgrün und dem Vogelgezwitscher


Husch, husch: sonst wird das zarte Waldmandala endgültig vom Winde verweht...


Die Zeit der Wiesensträuße ist angebrochen: gleich drei Taubnesselfarben an einem Morgen gefunden, weiß, gelb und lila


Gelbtrunken: die Sumpfdotterblumen überstrahlen am Bachrand alles


Näher gekommen: Während sich der Lockenhund verzagt hinter mir versteckt, kann ich mich dem Rotwild annähern. "Schau mir in die Augen, Kleines, äh, Großes"....



Mein Vermonter Familienzweig sagt immer:



Falls das irgendjemanden an diesem Wochenende (und in der kommenden Woche) trösten sollte, ...