Sonntag, 1. März 2015

Wochenperlen....VIII

"Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen,
ein treffliches Gemälde sehen und,
wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen."

Johann Wolfgang von Goethe



Gemocht: Farbkleckse im Schneeweiß und Himmelsgrau, die mich an meine Sommerschuhe erinnern... 

Gebacken: Schweizer Brötchen, gleich die doppelte Menge, denn es muss sich ja lohnen. 

Geschockt: als der Lockenhund aufgrund einer heftigen allergischen Reaktion innerhalb einer knappen Stunde vom Hund zum Monster mit geschwollenem Gesicht, Schweineäuglein, dicken Teddyohren mutierte... ab zur Tierärztin!  

Gefreut: über Evas wunderschöne Karte mit herrlich feiner Knopfserie!
  
Gekauft: Frühlingsblüher - weiße Hyazinthe, Mininarzissen, Muscari (Traubenhyazinthen)... und frische Frühlingsstoffe in genau diesen Blumenfarben.
  
Genossen: den seltenen Zauber der Sonnenstrahlen

Gelacht: gestern Morgen über ein Strandgut, einsam und verloren  am Ufer des Sees, war es doch das Fotomotiv, über das ich die ganze Woche gegrübelt hatte.  

Sie haben recht, lieber Herr von Goethe...
Ein kleines Lied hören: mein Ohrwurm der Woche 
ein gutes Gedicht lesen: oder die Augen schließen und sich ein Gedicht vorlesen lassen.
ein treffliches Gemälde sehen: am liebsten in dieser Ausstellung
einige vernünftige Worte sprechen und unbequeme Fragen stellen, wie Astrid tut.


Samstag, 28. Februar 2015

In heaven - Einmal alles mit scharf - äh - Schnee...

Hat jemand geglaubt, der Winter wäre nun vorbei? An zwei Tagen in dieser Woche übte der Himmel das Frühlingsblau...und dann purzelte mir wieder der Schnee aufs Objektiv... (wöchentliche Himmelsschnitte wie immer von Samstag - Freitag).


Zweieinhalb Tage Blau pro Woche waren im Februar erlaubt. Nur nicht übermütig werden! (Der heutige Samstag wird nachgereicht.) 



Hier am Bodenseehimmel wurde in dieser Woche "Einmal Alles mit Schnee" serviert und noch zusätzlich im See gespiegelt.
Schneesonnenhimmel, Schäfchenhimmel, Kitschhimmel, Sonnenauf- und untergangshimmel, Wetterwechselhimmel, Mondhimmel, Schneehimmel, Spiegelhimmel...
Da konnte ich mich einfach nicht entscheiden. Dann eben ein Teller Gemischtes.


Himmlisches gibt es wie jeden Samstag bei Katja.
Bei Verena findet Ihr den fränkischen Wochenhimmel zum Vergleichen.

Ein schönes Wochenende!


Freitag, 27. Februar 2015

12tel Blick im Februar

Obwohl es am Seeufer noch recht kalt und ungemütlich ist, wurde mir schon im Februar offenbar, dass ich in diesem Jahr wahrscheinlich mit der Sonne um gute Fotos rangeln muss. Morgensonne macht mir nämlich von meinen diesjährigen Standorten, von denen ich meine 12tel-Blickmotive fotografiere, schnell einen Strich durch die Rechnung. Was soll's, dann werde ich Euch im Sommer eher mit schönen Abendstimmungen an dieser Stelle aufwarten.

An einem Februarmorgen trifft man hier nur Wassergeflügel an. Die Unterschiede zum Januar sind kaum merkbar - außer man vergleicht mal den Seewasserspiegel (die Vergleiche zum Januar könnt Ihr gut auf meine 12tel-Blick-Seite vornehmen.)  


Doch an meinem zweiten Standort musste ich mich unheimlich sputen, damit ich den richtigen Moment nicht verpasse. Da blieb mir nicht viel Zeit, um die genaue Stelle zu orten mit Flucht- oder Eckpunkten etc. , sonst wäre das startende Boot schon außer Sicht gewesen. So was darf man sich im Winter doch nicht entgehen lassen...
Und sieh da - die Sonne kommt auch schon raus...


Im Laufe des Februars hat sich  oben mein Header bereits verändert - mein kleiner zusätzlicher Monatsblick hat sich schon eingestellt.
War das Vogelhaus im Januar noch fest in Eises Hand, sausten im Februar eilige Schneeflocken durch Bild. Dieser Februar hat hier alles geboten: Schneeflocken, Eis, Nebel, Hochnebel, blauen Himmel und Sonnenschein.


In der letzten Woche bin ich übrigens HIER zum meinem letztjährigen 12tel-Blick-Standort am kleinen Weiher zurückgekehrt, um die versprochenen Winterbilder einzufangen.

Tabea wird in diesem kurzen Monat am 28.2. auf ihrem Blog alle Februar-Blicke einsammeln.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Wo der Winter wirklich wohnt ***


Eigentlich kann ich mir ja vorstellen, ganz woanders zu leben.
In Skandinavien. Oder in Kanada. Oder bei den kleinen Lockenmädchen (die ja gar nicht weit von der kanadischen Grenze entfernt wohnen).
Dort sieht der Winter allerdings anders aus als unsere hiesige Minimalversion.
Könnte ich so eine Wucht an Winter aushalten, mit soviel Schnee und zweistelligen Minustemperaturen, weniger Licht? Stromausfällen? Schneestürmen...?
Ständiges Autofahren bei Schnee und Eis auf wenig geräumten Straßen?

Unser Februarwinter ist doch nur lächerlich dagegen.


Und anstatt heute endlich mal wieder ohne Handschuhe mit dem Hund unterwegs zu sein und die Möwen am See zu beobachten, würde ich mit Schneeschuhen am zugefrorenen See entlang stapfen, dick vermummt bei -20 Grad...


Es würde mich ja reizen, es mal auszuprobieren.
Nur mal so - auf Probe...