Donnerstag, 31. Juli 2014

Projekte 2014 - Jahresquilt und Tagesfotos

Der Jahresquilt sammelte im Juli nicht nur Schnipsel von meinem eigenen Nähtisch, sondern wurde auch von Evas Stoffresten gefüttert. Da wird es bestimmt auch im August manches Wiedererkennen geben.

Der Quilt ist nun schon 110 cm breit:
Am besten gefällt es mir im Sommer, wenn sich draußen helle Sonnenflecken auf ihm zum Spiel treffen... Mal schauen, ob ich am Ende die Sommerstreifen gleich herausfinde.
Aber momentan muss man bei uns von Glück sagen, wenn man zum Fotografieren mal eine Sonnenstunde erwischt.
Das Wetter, mein Bänderanriss, meine leider noch immer ungeklärten Bauchschmerzen und die Sorgen um die beiden Hundesenioren machen mir das tägliche Fotografieren doch etwas schwer.
Dabei gibt sich im Garten der Ysop solche Mühe aufzutrumpfen und reckt den Blütenstand in die Höhe (sonst hat er auch keine Chance gegen die Monsterzucchinis neben ihm....)
 Unser Wein errötet ganz zart und sehnt sich wohl auch die Sonne herbei... Bald muss er mit einem Netz vor den Vögeln geschützt werden, die sich derweil an den Brombeeren gütlich tun.

Und mein Rosenbäumchen gibt sich die allergrößte Mühe selbst im Regen noch Perlen anzulegen.


Wie kleine Vergrößerungsgläser wirken die Tropfen.
Tja, Sonnenflecken und Regenperlen, das war unser Juli.


 

Samstag, 26. Juli 2014

In heaven - Gegen das Grau andenken

Irgendwie glich der Himmel der letzten Woche meinem Gefühlsleben... Oder vielleicht färben die Himmelsfarben auf meine derzeitigen Stimmungen.
(Wöchentliche Himmelsschnitte von Samstag bis Freitag)


Katja schreibt heute auf ihrem Blog so treffend übers Älterwerden. Darüber habe ich mir in den letzten zehn Jahren keine großen Gedanken gemacht. Aber da in den letzten vier Monaten sämtliche Wehwehen, die ich in diesen Jahren nie erleben musste, über mir ausgeschüttet wurden, fühle ich mich urplötzlich auch mal so alt wie ich bin... Oder älter - da ich durch den Sehnenanriss mal fühlen durfte, wie es ist, bewegungseingeschränkt zu sein und zeitweise mal die Krücken zur Hilfe zu nehmen.

 Da hilft nur, die Freude über einen Tag mit blauem Himmel ganz bewusst auszukosten.

Oder der Sonne verständnisvoll zuzunicken, wenn sie mal überhaupt keine Lust auf Abendrot hat, sondern lieber  frühzeitig die Decke zur Nasenspitze zu ziehen.
Oder nach dem großen Regen sich zu amüsieren, dass die Winde auch mal Oleanderblüte spielen wollte (wenn es weißer Oleander gewesen wäre, hätte sie vielleicht Chancen gehabt...).



Donnerstag, 24. Juli 2014

Nach dem Regen

Endlich ist die große Regenfront über den Südwesten hinweg gezogen. Der Garten ist gut bewässert, die Schnecken wohlauf.
Normalerweise finde ich Regentage gar nicht so schlimm. Aber derzeit muss ich an einem Fuß noch die dumme hilfreiche Schiene tragen und passe somit kaum in einen Schuh, geschweige denn in Gummistiefel/etten oder regenfestes Schuhwerk. Das ist somit gleichbedeutend mit Hausarrest.
Immerhin soll ich die Krücken nun endlich beiseite legen.
Aber jetzt scheint endlich wieder die Sonne, der Juli hat seine Sommerseite auch bei uns wieder entdeckt.
Ach, wie gern würde ich jetzt meine Fotostandorte für den 12tel Blick aufsuchen, aber da muss ich mich wohl noch etwas gedulden - man lernt ja aus seinen Fehlern.
Man wird dann doch bescheiden und freut sich schon über die kleine Waldrunde mit den Hundesenioren.


Samstag, 19. Juli 2014

Samstagskaffee - Schon wieder leer...

Schon wieder ist die Tasse leer.... ich hab das Gefühl, der Sommer gleitet an mir vorüber... Gestern war schon der zweihundertste Tag des Jahres.


Als heute die Wegwarten mit ihrem herrlichen Blau meinen Blick einfingen, fiel mir wieder ein, dass man früher (und auch heute) aus Wurzelzichorien Kaffee herstellte.
Vielleicht wäre das mal eine lustige Alternative für den nächsten Samstagskaffee.


  
Samstagskaffee ist eine Idee von Ninja,