Sonntag, 19. Mai 2013

Projekt 12tel Blick im Mai

Wie verändert sich die Umgebung im Laufe eines Jahres?
Um das festzustellen, habe ich mir im Rahmen des Fotoprojekts "12tel Blick" ein Motiv gewählt, das ich nun
ein Jahr lang jeden Monat immer um die Monatsmitte zur selben Tageszeit  fotografiere. 
Eigentlich ist es eine relativ simple Umgebung, die ich mir für dieses Projekt ausgesucht habe - See mit Insel im Hintergrund. Ob sich da viel verändert? Allerdings.
Ganz deutlich wird es, wenn man sich den Überblick über alle bisherigen Monate HIER und DORT anschaut und die Veränderungen verfolgt.

Jetzt im Mai ist es auf der Insel endlich richtig grün geworden und auf dem See sieht man ab und an Boote und Schwäne. (Na, wer findet das kleine Boot in der Nähe des anderen Ufers?)  Schwimmer habe ich beim Fototermin noch keine angetroffen.

Bislang habe ich immer am frühen Vormittag fotografiert. Der Zeitpunkt des Fotografierens spielt wegen der Lichtsituation eine große Rolle. Deshalb zeige ich Euch heute dasselbe Motiv fotografiert am selben Tag mit drei Stunden Unterschied: das erste Foto wurde morgens (ungefähr 8.30 h) , das zweite gegen Mittag (11.30 h) gemacht (allerdings nicht mit derselben Kamera).



 
Das Morgenlicht gefällt mir weitaus besser. Also war der Morgen als Zeitpunkt des Fotografierens für dieses Projekt richtig gewählt.
Der Seewasserspiegel ist im Laufe des Monats stark angestiegen. Mein Foto-Hund findet das herrlich. Endlich kann man hund vernünftig schwimmen - zumindest wenn man das Glück hat, dass die Schwäne nicht gerade in der Nähe sind. Sobald sie aber den Hund beim fleißigen Apportieren beobachten, kommen sie fauchend aus einiger Entfernung angeschwommen. Mit Schwänen ist nicht zu spaßen, deshalb ist das Hundeschwimmen dann vorüber.




Tabea, von der die tolle Projekt-Idee stammt, sammelt alle Fotos der TeilnehmerInnen des 12tel Blicks Projektes am 20. auf ihrem BLOG

Samstag, 18. Mai 2013

(Knall-) Blau machen

Heute werde ich blau machen und eine kleine Zwangspause wegen Rückenweh einlegen. Aber immerhin: die Sonne scheint warm und der Himmel überzeugt mit einem herrlichen Blau. Also bei der Rückengymnastik öfters nach oben in den Himmel schauen, morgen hängt dort bestimmt wieder stabiles Grau mit Regenwolkendekoration.


Wie gut, dass heute morgen (bevor ich mir mit der schweren Kamera den Rücken verbogen habe *grummel*) der weltbeste Statist, Apportierhund und Dummyträger mir geholfen hat, das Mai-Foto für die morgige 12tel-Blick-Aktion einzufangen. Da hieß es schnell schwimmen, bevor die Schwäne zur Attacke blasen. (Der brave Apportierhund packt sich nämlich nur das Wasserdummy und schert sich nicht ums Wassergeflügel - die Schwäne sind leider nicht so gut abgerichtet).


Den Blick zum geballt blauen Himmel schicken wir der lieben Raumfee, die ihn in ihre tolle Sammlung steckt.

Freitag, 17. Mai 2013

ABCDE


Diesen Freitag geht es alphabetisch zu. Mit Hilfe der Freitagsfragen habe ich einen Wochenrückblick versucht.


Aufregend ist unsere Reiseplanung für den Spätsommer. Ob mein selbstgemachtes Eis besser ist als das amerikanische? Das muss vor Ort getestet werden.  


Besonders schön finde ich Pfingstrosen! Die gehören unbedingt zu meinen Lieblingsblumen. Irgendwie fehlt mir aber der grüne Daumen für Pfingstrosen im eigenen Garten. Wieso blüht meine nicht???  


Chaotisch führt sich in diesem Jahr Herr Frühling auf. Wer wissen will, woher das rührt, kann das in meiner kleinen Geschichte erfahren: Der kleine Herr Frühling (bitte das Copyright beachten) 



Deine große Liebe? Ich kann gar nicht soviel zurückgeben, wie ich an Liebe von meinem ersten Hundemädchen geschenkt bekomme. Tapfer geht sie noch große Runden, auch wenn zwischendurch gern ein Päuschen eingelegt wird.


Eine einfache Idee um bei unstabilem Frühlingswetter die Laune zu heben, ist etwas Farbe ins Leben zu bringen.
Nein, das ist nicht meine Garteneinrichtung, aber fand diese Gestaltung, die ich diese Woche gesehen hatte, witzig.  

Weitere Antworten auf diese Fragen findet Ihr auf Steffis Blog ohhhmhhh.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Mindelsee

Eigentlich verrate ich meine kleinen Zufluchtsorte im Bodenseeraum nicht, denn in der Touristensaison bin ich froh über jede ruhige, einsame Stelle. Aber ein absoluter Geheimtipp ist der Mindelsee, den ich heute kurz vorstellen möchte, auch nicht mehr - jedenfalls nicht an den Wochenenden im Sommer. Dann tummeln sich vor allem auf den größeren Wegen Jogger, Walker, Spaziergänger und Radfahrer.

Der Mindelsee liegt auf dem Bodanrück im Gebiet der Gemeinde Radolfzell (Markelfingen, Möggingen) und ist umgeben von ausgedehnten Schilf- und Riedzonen und einem Mischwald. Wegen seiner Artenvielfalt und vor allem durch das reiche Vorkommen an seltenen Insekten und Pflanzen, die zum Teil vom Aussterben bedroht sind, ist er schon lange ein Naturschutz- und auch Vogelschutzgebiet. Bis an die 100 verschiedene Vogelarten brüten hier.



Der Mindelsee ist ein Relikt aus der Eiszeit: ein Gletscherzungensee. Durch die Verlandungen und Trockenlegungen, die schon seit dem Mittelalter durchgeführt wurden, ist er von der ursprünglichen Länge von 5 km auf die heute Länge von 2,2 km zurückgegangen.


Ich mag den See am liebsten morgens, zu jeder Jahreszeit. Vom Herbst bis zum Frühjahr habe ich ihn dann fast für mich allein.

Es gibt sogar eine recht kleine Badestelle, die allerdings nicht extra ausgeschildert ist. Den Weg müsst ihr schon selber herausfinden...


Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Hunde in diesem Naturschutzgebiet an der Leine bleiben, um die Tierwelt nicht zu beunruhigen. Auch an die recht kleine und enge Badestelle dürfen sie nicht mit. Der Lockenhund bleibt an der langen Leine und darf an einer anderen Stelle auch mal ins Wasser gehen. (Nein, mein Hund leidet nicht darunter, dass er hier an der 7m Leine hängt. Er wird genug beschäftigt und findet unsere Spaziergänge dort immer außerordentlich spannend.)


Vielleicht macht Ihr ja auch mal einen Abstecher an den Mindelsee, wenn Ihr zum Bodensee reist oder Eure Route Euch hier vorbei führt.


Montag, 13. Mai 2013

Frühlingspost {7}

 Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's


Als ich vor einigen Wochen las, welche Gedichtzeile mir in der Frühlingspost-Aktion zugeteilt worden war, kam ich erstmal ins Grübeln. - Frühling, ja du bist's! -
Plötzlich hatte ich das Bild des personifizierten  Herrn Frühlings vor Augen, das immer plastischer wurde.
Bei einem Bummel durch Zürich, fand ich ein paar feine Papiere und zog daheim ein antiquarisch erworbenes Botanikbuch aus dem Regal. Als ich an das Entwerfen ging, merkte ich, dass sich der Herr Frühling schon verselbstständigt hatte und durchaus keine Lust hatte, sich nur in ein kleines Quadrat quetschen zu lassen. Seinem Platzanspruch reichten neun Quadrate gerade so eben aus. So entstanden neun ganz verschiedene Motive für die Frühlingspost.
Ich hatte das Basteln zeitlich bis Anfang April hinausgeschoben, in der Hoffnung, vom Frühlingswetter inspiriert zu werden. Leider ließ dies auf sich warten.


Während des Ausschneidens und Klebens erzählte mir Herr Frühling, was es mit seinem Ausbleiben so auf sich hatte und warum er nicht schon längst seinen Mantel, gewoben aus Blütenträumen und Vogelgezwitscher und einem Hauch Frühlingslyrik angelegt, den Vogelnesthut aufgesetzt und die Rolle mit dem blauen Band hervorgekramt hatte. Ja, das war eine längere Geschichte, die ich schließlich aufschrieb und mit der Frühlingspost versandte. Denn sie gehörte ja zu den kleinen Karten. HIER  clicken-( Der kleine Herr Frühling) könnt Ihr sie eine Woche lang nachlesen (bitte beachtet mein Copyright)


Die Quadrate und die Geschichte wanderten mit einer persönlichen Karte aus einem antiquarischen englischen Vogelkundebuch in den Umschlag, den ich zusammennähte. Dort flattert das blaue Band noch munter über Andalusien, während Vögel die Frühlingsbotschaft weitertragen.


Ich hoffe, dass meine Frühlingspost den Empfängerinnen viel Freude bereitet. Spätestens heute sollte sie bei ihnen eingetroffen sein. (Hoffentlich auch in Österreich, denn das ist von hier aus ja nur ein Katzensprung.)

Hier sind alle neun Karten zusammen zu sehen. Herr Frühling hat eine Menge zu tun, nachdem er so lange unterwegs war.



Mein Frühlingspostsammlung mit den Karten aller anderen Teilnehmerinnen sieht nun so aus. Es fehlt nur noch die letzte Karte, die in der Woche nach Pfingsten erwartet wird.


Die Frühlings-Mailart ist eine Aktion von Tabea und Michaela. Michaela eine ganze Seite ihres Blogs dieser Aktion gewidmet. Auf ihr könnt Ihr die Karten der anderen Gruppen anschauen. HIER


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...