Sonntag, 4. Dezember 2016

Sonntagssplitter # 43

"Das Lachen ist die Sonne,
die aus dem menschlichen Antlitz
den Winter vertreibt."

Victor Hugo




Gehört: den neuen Song von Anna Känzig "Lion's Heart" für die Aktion "Jeder Rappen zählt" vom Schweizer Radiosender SFR 3 (dieses Jahr für Kinder auf der Flucht)

Gezählt: fotografierende Spaziergänger am Seeufer

Gefreut: dass der Lockenhund die Masse der Enten und Schwäne am Ufer komplett ignoriert hat (hat wohl von der Vogelgrippe gehört...)

Geschickt: das zweite Weihnachtspaket in die Staaten

Gestaunt: was sie dort schon für ein schneereiches Winterwetter haben

Genäht: kleine weihnachtliche Mitbringsel

Geplündert: die Weihnachtskiste und mit dem Dekorieren begonnen.

Geärgert: der kleine türkische Laden in der Stadt hat zugemacht

Genervt: dass ich einen lange vereinbarten Arzttermin absagen musste, weil die Bundesstraße wegen eines Unfalls gesperrt war und ein Verkehrschaos im Ort herrschte

Geschockt: über Backpapier, das sich im Ofen entzündet hat

Gebacken: zwei Dinkelsauerteigbrote

Gefunden: große Freebooksammlung für Nähideen

Gemocht: Goldene Birkenblätter




Einen schönen 2. Advent!

Samstag, 3. Dezember 2016

Dezemberhimmel (milde Version)


Blauer Himmel und kalt. Ja, so liebe ich den Winter.
Als würden mir die letzten Blätter zustimmen und sich noch einmal hoch strecken. Ein bisschen zeigefingermäßig...

Ich muss auch zugeben, dass meine Stimmung sehr wetterabhängig ist. Grauer Himmel, ohne Nebelformationen, ohne Chance auf Blau, möglichst noch tagelang, trübt mich ein. Gibt es dann noch Regen als Zugabe, lässt dieser meine Laune irgendwann auf Talfahrt gehen. Dann lieber Schnee!
Geht Euch das auch so?


Knackige Kälte im Winter ist mit Himmelsblau erträglich, laues naßkaltes Wetter ein Graus.

Die feinen Dezemberhimmel stelle ich wie jeden Samstag bei Katjas "In Heaven"  ein.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Ade November, willkommen Dezember!


Nun ist er vorbei, der November, der von mir etwas gefürchtete. Die traurige Erinnerung, dass im letzten Jahr unsere beiden alten Hunde gerade im Monat November von uns gingen, trug dieser als Last mit sich.
(Mein gestriger Bericht bezog sich auf eine Erinnerung an den November letzten Jahres. Vielleicht klang er noch recht frisch, aber an so Jahrestagen ist das manchmal so...)

Aber der November 2016 gab sich Mühe, freundlich zu sein. Er warf noch einmal mit Farben und Formen um sich und schwang sich am Ende auch noch zu einem längeren Föhnwetterlage auf. Das tat richtig gut.


Ich bin zwar sehr unbegeistert, wenn meine Lieben und ich bei Schnee und Eis auf den Straßen unterwegs sein müssen, aber so ganz ohne richtigen Winter fehlt dann doch etwas. Ganz abgesehen davon, dass es der Natur auch nicht gut tut, dafür aber den Schädlingen.

Was steht im Dezember an? Ein paar Geschenke wollen noch besorgt oder gefertigt werden. Schön, dass die Töchter bereits ganz konkrete Wünsche geäußert haben.
Aber der Innenstadt bleibe ich lieber fern.
Die Weihnachtskiste steht schon geöffnet bereit. Jeden Tag wandert jetzt ein bisschen Advents- und Weihnachtsschmuck in die Wohnung. Nicht alles auf einmal!
Vielleicht versuche ich mich mal an alternativen Backrezepten für Weihnachtsplätzchen. Da werde ich jetzt ein bisschen kreativ werden müssen, denn ich bin gerade dabei, zeitweise auf einige Lebensmittel verzichten, um denjenigen endgültig auf die Spur zu kommen, die mir (außer Laktose und einigen anderen schon erwischten Übeltätern) nicht gut tun.



Und wie ist es bei Euch?
Stürzt Ihr Euch zum Weihnachtsshopping in die Innenstadt, kauft Ihr lieber im Internet, fertigt Ihr das Meiste selber oder habt Ihr gar schon alles beisammen? Oder verzichtet Ihr auf das gegenseitige Schenken?

Startet gut hinein in den Dezember!

Mittwoch, 30. November 2016

Noch eine Erinnerung ***

Gibt es etwas, nach dem Ihr Euch seit Eurer Kindheit gesehnt habt? Und es Jaaaahre gedauert hat, bis Ihr Euch erst im Erwachsenenalter diesen Herzenswunsch erfüllen konntet?

Bei mir war es der Wunsch nach einem Hund, nach einem vierbeinigen Kumpel. Am 6. Dezember 2001 war es dann endlich soweit, dass wir unseren Australian-Shepherd-Welpen Leilah abholten.
Aus dem kleinen süßen Fellding wurde ein Rabauke, ein Frechdachs und schließlich ein (meist) braver Hütehund, der sein zwei- und vierbeiniges Rudel zusammenhielt und notfalls gegen den Rest der bösen Welt verteidigte.
Die Zeit und die wunderbare Freundschaft schienen endlos zu sein.

Anfang November 2015
Selbst mit 14 Jahren war sie noch so fit und munter für ihr Alter. Und dann mussten wir ihren besten Hundekumpel (12 J.) über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Leilah hat sich ihre Trauer nicht anmerken lassen, ein Chef zeigt keine Schwäche... ja, ja, so war sie. Doch ein wichtiger Teil des Rudels fehlte jetzt, den kann man doch nicht ungeschützt gehen lassen! Von nun an ging es rasant bergab.

Das untere Foto ist das letzte Bild von ihr auf meiner Kamera (und jetzt dort natürlich vor dem Löschen geschützt). Innerhalb einer Woche war sie gelähmt, verfiel, verlor den Lebenswillen und starb wohl letztendlich (auch) an den Nebenwirkungen der Medikamente ganz still in der Nacht. Einen Tag später hätten wir die Entscheidung treffen müssen, die sie uns heimlich in der Nacht abnahm. 
Genau ein Jahr ist es nun her...

Leilah 11. 10. 2001 - 30.11. 2015

Man hat nur einmal den "ersten Hund"...
Für dich, mein bester Hundefreund, ein Lied aus einem meiner Lieblingsfilme.