Donnerstag, 31. Juli 2014

12tel Blick im Juli

Einmal pro Monat, also zwölf Mal in diesem Jahr, suche ich für dieses Fotothema meine ausgewählten Aussichtsorte auf und schaue mich nach jahreszeitlichen Veränderungen um. In der Regel bin ich in der Woche vor dem 20. auf dem Weg zu meinen Foto-Standorten.Auch im Juli hatte ich einige Hindernisse zu überwinden, aber immerhin habe ich es auf den allerletzten Drücker am letzten Tag geschafft.

12tel Blick I: Der kleine Weiher
Nach den Regenfällen der letzten Zeit ist der Weiher bis oben hin gefüllt, so dass die Schleusen Richtung Mühlbach geöffnet sind. Mein Fotostandort ist mittlerweile ganz zugewuchert und verschattet.
Die beiden Hunde inspizieren derweil das Ufer, werden aber zurückgerufen, da das Wasser ganz stark veralgt ist.
Am frühen Morgen ist es noch recht verhangen gewesen, aber die Sonne hat sich endlich fast durchgekämpft.





12tel Blick II: Die Hügelbank
Nein, auf den Hügel habe ich es bislang (aufgrund des Bänderanrisses) noch nicht geschafft, aber der Liebste mit dem frechen Jagdhund an der Leine hat die noch diesige Stimmung eingefangen. Für die letzten Julitage ist das ein recht typisches Bild (bis auf den Regen, der uns heute wenigstens erspart geblieben ist.)
Alle Fotos meines 12tel-Blicks 2014 findet Ihr zum monatlichen Vergleich HIER.

 Tabea, von der die tolle Projekt-Idee stammt, sammelt alle Fotos der TeilnehmerInnen des 12tel Blicks Projektes am 20. jedes Monats.



   

Projekte 2014 - Jahresquilt und Tagesfotos

Der Jahresquilt sammelte im Juli nicht nur Schnipsel von meinem eigenen Nähtisch, sondern wurde auch von Evas Stoffresten gefüttert. Da wird es bestimmt auch im August manches Wiedererkennen geben.

Der Quilt ist nun schon 110 cm breit:
Am besten gefällt es mir im Sommer, wenn sich draußen helle Sonnenflecken auf ihm zum Spiel treffen... Mal schauen, ob ich am Ende die Sommerstreifen gleich herausfinde.
Aber momentan muss man bei uns von Glück sagen, wenn man zum Fotografieren mal eine Sonnenstunde erwischt.
Das Wetter, mein Bänderanriss, meine leider noch immer ungeklärten Bauchschmerzen und die Sorgen um die beiden Hundesenioren machen mir das tägliche Fotografieren doch etwas schwer.
Dabei gibt sich im Garten der Ysop solche Mühe aufzutrumpfen und reckt den Blütenstand in die Höhe (sonst hat er auch keine Chance gegen die Monsterzucchinis neben ihm....)
 Unser Wein errötet ganz zart und sehnt sich wohl auch die Sonne herbei... Bald muss er mit einem Netz vor den Vögeln geschützt werden, die sich derweil an den Brombeeren gütlich tun.

Und mein Rosenbäumchen gibt sich die allergrößte Mühe selbst im Regen noch Perlen anzulegen.


Wie kleine Vergrößerungsgläser wirken die Tropfen.
Tja, Sonnenflecken und Regenperlen, das war unser Juli.


 

Samstag, 26. Juli 2014

In heaven - Gegen das Grau andenken

Irgendwie glich der Himmel der letzten Woche meinem Gefühlsleben... Oder vielleicht färben die Himmelsfarben auf meine derzeitigen Stimmungen.
(Wöchentliche Himmelsschnitte von Samstag bis Freitag)


Katja schreibt heute auf ihrem Blog so treffend übers Älterwerden. Darüber habe ich mir in den letzten zehn Jahren keine großen Gedanken gemacht. Aber da in den letzten vier Monaten sämtliche Wehwehen, die ich in diesen Jahren nie erleben musste, über mir ausgeschüttet wurden, fühle ich mich urplötzlich auch mal so alt wie ich bin... Oder älter - da ich durch den Sehnenanriss mal fühlen durfte, wie es ist, bewegungseingeschränkt zu sein und zeitweise mal die Krücken zur Hilfe zu nehmen.

 Da hilft nur, die Freude über einen Tag mit blauem Himmel ganz bewusst auszukosten.

Oder der Sonne verständnisvoll zuzunicken, wenn sie mal überhaupt keine Lust auf Abendrot hat, sondern lieber  frühzeitig die Decke zur Nasenspitze zu ziehen.
Oder nach dem großen Regen sich zu amüsieren, dass die Winde auch mal Oleanderblüte spielen wollte (wenn es weißer Oleander gewesen wäre, hätte sie vielleicht Chancen gehabt...).



Donnerstag, 24. Juli 2014

Nach dem Regen

Endlich ist die große Regenfront über den Südwesten hinweg gezogen. Der Garten ist gut bewässert, die Schnecken wohlauf.
Normalerweise finde ich Regentage gar nicht so schlimm. Aber derzeit muss ich an einem Fuß noch die dumme hilfreiche Schiene tragen und passe somit kaum in einen Schuh, geschweige denn in Gummistiefel/etten oder regenfestes Schuhwerk. Das ist somit gleichbedeutend mit Hausarrest.
Immerhin soll ich die Krücken nun endlich beiseite legen.
Aber jetzt scheint endlich wieder die Sonne, der Juli hat seine Sommerseite auch bei uns wieder entdeckt.
Ach, wie gern würde ich jetzt meine Fotostandorte für den 12tel Blick aufsuchen, aber da muss ich mich wohl noch etwas gedulden - man lernt ja aus seinen Fehlern.
Man wird dann doch bescheiden und freut sich schon über die kleine Waldrunde mit den Hundesenioren.


Samstag, 19. Juli 2014

Samstagskaffee - Schon wieder leer...

Schon wieder ist die Tasse leer.... ich hab das Gefühl, der Sommer gleitet an mir vorüber... Gestern war schon der zweihundertste Tag des Jahres.


Als heute die Wegwarten mit ihrem herrlichen Blau meinen Blick einfingen, fiel mir wieder ein, dass man früher (und auch heute) aus Wurzelzichorien Kaffee herstellte.
Vielleicht wäre das mal eine lustige Alternative für den nächsten Samstagskaffee.


  
Samstagskaffee ist eine Idee von Ninja,

In heaven - Hallo, kleine Abendwolke

Der Julihimmel lässt sich nicht lumpen. Seit dem letzten Wochenende ist er in Schwung gekommen, wie man an meinen Himmelsschnitten (Samstag bis Freitag) sieht. Klar, dass mich am Tag mit dem blauesten Himmel der Übermut packte und ich samt Jagdhund und trotz noch nicht ausgeheiltem Gangwerk zum See hinunter eilen wollte.

Nein, ich jammere jetzt nicht weiter über meinen kaputten Knöchel. Derzeit muss man ja nicht weit laufen, um den Sommer zu genießen.
Wie herrlich ist es, wenn die Tageshitze allmählich weicht, die kleine Abendwolke zu begrüßen und auf das Himmelsspektakel zu warten.
Fast ein bisschen kitschig, aber so schön...


 Fast wünschte ich mich dann auf das kleine Segelboot. Aber das lasse ich mal lieber bleiben, mir reicht derzeit der Boden auch ohne Wellengang.

Himmlisches wird heute wieder drüben bei Katja präsentiert.

Bodensee, Sommer am See, Gnadensee, Bodenseehimmel

Donnerstag, 17. Juli 2014

Bunte Freude

Was für eine bunte Freudenvielfalt trug mit der Postbote ins Haus! Eva aus Österreich sah meinen Jahresquilt wachsen und wusste wohl aus eigener Erfahrung, wie mühsam es bisweilen sein kann, verschiedenste Stoffstückchen zu sammeln.
Da sie eine eifrige Nähkünstlerin ist, unter deren Nähmaschinen vielfältigste schöne Kreationen entstehen, fallen da wohl eine Menge kleiner Restchen der unterschiedlichsten schönen bunten Stoffe an.
Und da schneidet sie doch flugs die Restchen in die passende Größe und schickt mir einen Regenbogen der feinsten Stoffe zu!
Liebe Eva - ganz herzlichen Dank! Die Stoffe kamen gerade zur rechten Zeit! Sie geben mir beim Nähen wieder etwas Schwung, bereichern meine derzeitige Stoffauswahl für den Quilt sehr und haben mein Herz hüpfen lassen (das geht auch mit Krücken!). Und nähen kann ich ja noch...


 

Mittwoch, 16. Juli 2014

Wiederholungstäter





Es sieht so aus, als ob ich zu den Leuten gehöre, die nie genug kriegen können vom freien Fall.
Immerhin habe ich mir jetzt richtige Krücken und eine Schiene verdient.

Die Flugversuche lasse ich fortan aber sein. So ganz ohne Flügel macht es doch keinen Spaß. 
 

Samstag, 12. Juli 2014

12 von 12 im Juli

Wettertechnisch hat der Zwölfte heute von Sturzregen bis Himmelsblau alles geboten.

Zwieback am Morgen vertreibt Bauchgrimmen und Sorgen...
Morgendliche matschignasse Hunderunden, die die Notwendigkeit von Hundehandtüchern bestätigen, denn die braune Fellnase bekommt heute ihre Akupunkturnadeln gesetzt. Orientierungslauf im Trockenen an Schnittmusterlinien entlang.   
  
Marktbeute und wärmender Samstagskaffee mit der Lektüre, die im Briefkasten steckte. Im Garten  reifte heimlich und unbeachtet die erste Minizucchini der cholerischen Pflanzaktion, während die Tomätchen tropfenschwer und grün der Reife entgegen wachsen.
Wenn das Regengrau vorherrscht, kann man drinnen doch am Nähtisch tief in den Farbtopf greifen. Bis zum späten Nachmittag hat der Himmel sich besonnen, schenkt ein bisschen Blau, so dass die Futterdummysuche und die Schmetterlingsjagd von trockenem Erfolg gekrönt wurde.
Damit wir nächste Woche Brot auf den Tisch stellen können, steht noch etwas Arbeit an.

Was woanders an diesem 12. geschah, erfahrt Ihr bei Caro (draußen-nur-kännchen). 
Der Kaffee wird schnell bei Ninja abgestellt.  


In heaven - Gießkannenwoche

Die Temperaturen der letzten Woche und das vorherrschende Himmelsgrau schenkten vorzeitig Herbstgefühle und veranlassten das Anheizen des Kaminofens. Irgendwie habe ich den Juli in anderer Erinnerung gehabt. Aber immerhin wurde der Garten gut gegossen.

Die wöchentlichen Himmelsschnitte (von Samstag bis Freitag) zeigen eher die positiven Abschnitte, denn bei strömendem Regen strecke ich für gewöhnlich nicht die Kamera gen Himmel.
 Ab und an bot sich im Grau auch mal ein bisschen Dramatik, bei dem das kleine Himmelblau leider den Kürzeren zog...


  
Gestern jedoch konnte ich nach Regengüssen voller Freude wieder einen schönen Ausblick genießen. Wie sehr habe ich ihn vermisst.

Mehr Himmel findet Ihr heute bei Katja

Dienstag, 8. Juli 2014

Gespensterschlüssel

Was für ein liebes Geschenk vom Lockenmädchen ist über den Atlantik geflogen. Erste Gehversuche mit Acrylfarben. Habe ich nicht auch schon immer "Das kleine Gespenst" von Otfried Preußler geliebt? Die kleine Künstlerin hat es aufs Bild gebracht: Der Uhu Schuhu und das kleine Gespenst mit dickem, wichtigem, winkendem Arm, an dem der Schlüsselbund baumelt.    

Danke, dass du kleiner Wirbelwind dir die Zeit genommen hast. Jetzt aber wieder hinaus und die Welt erobern, Fossilien finden, Murmeltiere suchen, mit Hunden über die Wiesen tollen... 

Ja, das Zitat von Picasso gefällt mir:
"Ich konnte schon früh zeichnen wie Raphael, aber ich habe ein Leben lang dazu gebraucht, wieder zeichnen zu lernen wie ein Kind." 

Julia von Philuko sammelt jeden Dienstag Kinderkunst.

Montag, 7. Juli 2014

Schmetterlingstage

Kaum ein Tag ist in den letzten Wochen vergangen, an dem ich nicht irgendeinen Schmetterling beobachten konnte.
Manches Jahr hatte ich schon das Gefühl, es würden immer weniger und weniger. 
Auch wenn das Wetter in den nächsten Tagen alles andere als sommerlich wird, nehme ich mir einfach die Schmetterlingsbilder mit in meine Woche.





Samstag, 5. Juli 2014

Vom Junihimmel und himmelblauen Kaffeetässchen

Und eh man sich versieht, ist man in den Sommermonat Juli gerutscht. Allerdings hat dieser ein paar Anlaufschwierigkeiten, wie man an meinen Himmelsschnitten (von Samstag bis Freitag) sehen kann.





Wenn ich so in unseren Garten schaue, dann scheint die Bauerregel wohl bei uns zuzutreffen. Die MiniMonsterzucchini versucht die Terrasse zu okkupieren. Die Tomatenpflanzen hängen schon voller Früchte, der Wein gedeiht prächtig und die Schnecken kommen zuhauf (Ich will nicht klagen, besser als beim Tochterherz in den Staaten, wo sich ein Murmeltier über den Garten hermacht, um seine große Kinderschar gesund zu ernähren...)

 Ja - und wie sah denn nun der Juni im Monatsüberblick aus? Na, himmelblau!
Wer ihn mit den Vormonaten vergleichen möchte kann das auf meiner Monatshimmel-Seite tun.

Irgendwie ist mir in dieser Woche kein spektakulärer Himmel untergekommen. Das mag daran liegen, dass ich derzeit noch lieber nach unten schaue, wo ich meine (leider noch verletzten) Füße hinsetze... Aber auch dort gibt es doch derzeit so Herrliches zu entdecken.  

Am heutigen Samstag stelle ich gleich das himmelblaue Mocaccino-Tässchen zu meinem Schnittmuster, aus dem am Wochenende noch rasch ein Sommerkleidchen entstehen soll. Gestern habe ich einen Kampf mit dem riesigen Schnittmusterausdruck ausgefochten und mich ziemlich darüber geärgert. Heute gehe ich noch mal mit Geduld und Kaffee an die Sache... Und sollte es derweil draußen regnen, werde ich das einfach ignorieren. 


Den Junihimmel schiebe ich hinüber zu Katjas Himmelssammlung, den Kaffee plaziere ich auf Ninjas Kaffeetisch. 

Dienstag, 1. Juli 2014

Willkommen Juli!

Fort mit den Wolken, jetzt soll es Sommer sein!
Auch unser Familienzweig im Norden der Vereinigten Staaten darf nun nach dem unheimlich langen und schneereichen Winter endlich Wärme, Sonne und Sommerzeit genießen. Also hinaus ins Grüne und die Natur entdecken! (Wer den Käfer kennt, darf sich melden.)

  
Ich bin so froh, dass ich jetzt auch wieder mit kleinen Schritten wenigstens mit den beiden gemütlichen Hundeseniorinnen unterwegs sein kann. Bücher lesen, Faulenzen und die Nähmaschine antreiben sind ja ganz nett, aber jetzt will ich endlich wieder raus in die Natur! Durch Wälder streifen, Pflanzenwachstum bestaunen, die Nase in die Sonne strecken, Fotografieren, Blumen pflücken, Schmetterlinge und Käfer beobachten, die Füße in den See strecken, vorsichtig (!!) durch Wiesen laufen - mir würde schon was einfallen!