Sonntag, 31. Mai 2015

Wochenperlen XXII ....

"Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts;
ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts."

Gottfried Keller



Gefeiert: den 12. Geburtstag der lieben Retrieverdame (Flat Coated Retriever)

Geirrt: im fremden Wald den richtigen Einschlupf verpasst und ziemlich weit in die Irre gelaufen

Gefunden: den Ausgang aus dem Wald und dort die blaue Blume, fein...

Gefürchtet: vor der drohenden Mückenplage wegen der zahlreichen Feuchtstellen im Wald durch den vielen Regen

Gebacken: ein Dinkelsauerteigbrot aus dem neuen Backbuch 

Gesehnt: einfach mal die Ruder aus der Hand legen und sich treiben lassen

Geärgert: die Lieblingshundeausführjeans hat ein Loch am Knie

Gefragt: darf ich in meinem Alter noch mit löchrigen Jeans mit dem Hund unterwegs sein? Cool oder peinlich?

Gemerkt: wie abhängig unser tägliches Leben doch vom Strom ist, als am Samstag ein vierstündiger Stromausfall den ganzen Ort lahm legte...

Geliebt: Pfingstrosen, Päonien, meine Lieblingsblumen, die einfach nicht in unserem Garten gedeihen wollen

Gesucht: neuen Garten, in dem meine Lieblingsblumen gerne blühen möchten. Bis ich ihn gefunden habe, muss ich mir wohl Pfingstrosen auf dem Markt kaufen. Aber ich bleibe dran!



Samstag, 30. Mai 2015

In heaven - Am Schwanensee

Wolkenarm lässt sich der Himmel dieser Woche nicht nennen, aber der Mai versucht sich noch einmal aufzuraffen.


Samstag und Sonntag muss ich noch anfügen, aber selbst mit einem strahlend blauen Wochenendhimmel hat der Mai keine Chance, es mit dem April aufzunehmen. Seht selbst HIER im Vergleich. Von wegen Wonnemonat. Gegossen wurde bei uns im Mai reichlich von ganz oben.


Dabei passt so ein schönes Himmelsblau doch so vorzüglich zu den Blütenfarben des Frühlings.
Dieser riesige Rhododendron gibt sich doch nun alle Mühe, eine Pastellkombination zu erreichen.


Die vielen Segler auf dem Bodensee warten auf günstiges Wetter. Gestern kündigte sich so ein kleiner Regenguss an. um dann einem herrlichen Blau mit kleinen Schleierwölkchen zu weichen.


Extra für Katja, die unsere Himmelsblicke allsamstaglich sammelt, habe ich am Freitag noch rasch die Schwäne am See besucht. Hat sie doch so einen schönen Beitrag über den Schwanensee verfasst.
Obwohl der schwarze Lockenhund, um Tapferkeit ringend ob des bösen Zischens vom Ufer her, leise vor sich hin weinte, ging er brav und laaaaangsam bei Fuß, so dass ich die beiden beim Stelldichein fotografieren konnte.
  


Scharf vom väterlichen Blick von Seeseite verfolgt, gelang sogar ein Blick auf ein Schwanennest.


Keine Sorge, an dieser Stelle darf sich Familie Schwan sicher fühlen.

Freitag, 29. Mai 2015

12tel Blick im Mai

Im Mai besuchte ich meine Fotostandorte gleich drei Mal mit meiner Kamera auf, denn der Kampf mit explodierender Vegetation, ständig steigendem Seewasserspiegel und einer wahren Flut an Booten machte mich recht unzufrieden mit den Fotoergebnissen. Heute unternahm ich den letzten Versuch.

Die Weide ist noch belaubter, wie auch die Sträucher im Vordergrund. Eine Vielzahl von Booten ankert im Hintergrund und "parkt" vor meinem Fotomotiv.


Wie sehr der Wasserspiegel gestiegen ist, seht Ihr vor allem beim Ufer des kleinen Parks. Wenn das so weiter geht, rutschen bald die Tretboote nach links aus meinem Blickfeld. Schon jetzt musste ich mit dem Bildausschnitt etwas schummeln.


 Der Vergleich mit den Vormonaten verdeutlicht die bisherige Entwicklung (größer HIER): 



Eine Woche zuvor schob man gerade ein Motorboot direkt vor meinen Standort, um es dann langsam in den See gleiten zu lassen. Soooo lange wollte ich nun auch nicht ausharren.


Apropos Boot - Wie steht es denn mit dem kleinen roten Boot unter der Weide? Ja, es ist wieder da, verdeckt von den anderen Booten, verborgen unter den dichten, tiefhängenden Weidenästen.


Das Vogelhäuschen zu erreichen, erfordert derzeit auch einen größeren Einsatz. Hohe Gummistiefel und eine feste Jeans sind vonnöten, denn die Wiese ist mächtig in die Höhe geschossen. Eigentlich gelange ich nur zu meinem Standort, weil irgendjemand einen sehr schmalen Pfad durchs Gras dorthin frei hält. Nass ist es dort morgens trotzdem und nicht ohne Zeckengefahr.


Tabea sammelt am 30. wieder alle Maifotos. Vielen Dank!




Donnerstag, 28. Mai 2015

Fingerzeig


Wenn die Fingerzeige im Leben doch immer so deutlich, aber sanft ausfallen würden....

Sonntag, 24. Mai 2015

Wochenperlen XXI....

"Stumm betrachte ich den See,
den eine Brise kräuselt.
Nichts weiß ich, wenn ich an das Ganze denke.
Oder es ist das Ganze, das mich vergisst."

Fernando Pessoa


Am Seeufer lässt es sich vorzüglich stumm schauen und über den Lauf der Welt nachsinnen.
Oder die Gedanken mit den Wolken weiterziehen
und hinter dem
Horizont verschwinden
lassen
.
.
.


Samstag, 23. Mai 2015

In heaven - Ballerina

Der wöchentliche Himmelsschnitt korrigiert meine Erinnerung an eine vornehmlich graue Himmelswoche. Der gestrige Freitag gab dann das Zünglein an der Waage.
 

Das Schlösschen bekommt noch etwas Dramastimmung als Kulisse. Zu irgendetwas muss doch das Grau Nutze sein.


Die Natur bedankt sich für die Regengüsse. Kaum habe ich dem kleinen Schloss den Rücken zugedreht, blinzelt die Sonne wieder durch die Wolken und lässt die Akeleien glänzen, die hier an der Lichtung schöner als in meinem Garten blühen.


Für die Pfingsttage wünsche ich Euch so schöne, federleichte, tänzerische Wölkchen, wie sie zu Wochenbeginn heiter über den See schwebten. Kleine Wolkenballerinen...


tanzen jetzt hinüber in Katjas Himmelssammlung.


Freitag, 22. Mai 2015

Flowerday - Die kleine Diva

Im steten Wandel des Blühens und Verblühens begriffen, ändert sich der Blumenschmuck in unserem Haus fast täglich. Die Natur hält gerade möglichen Farben feil.  
Manche Wiesen stehen schon glattrasiert da, in anderen ringen Gräser und Blumen im eifrigen Wettstreit um Höhe.
Bei mir gewinnen sie heute sogar die Oberhand in der urban inspirierten Vase.  Wiesensalbei, Klee, Margerite und ein Getreidehalm müssen heute dem Bachnelkenwurz einen feinen Hintergrund bieten.



Seht Ihr dem Benediktswurz das Rosengewächs an? Ich kann mich nicht satt sehen an der zarten, rosanen Schönheit, ihrem Wandel bis zur Reife, in der sie die Nussfrüchtchen nach oben streckt.  
In der Vase spielt sie die kleine Diva.


Heute lasse ich sie mit dem chinesischen Drachen spielen, sie passen gerade so gut zusammen.


Besucht habe ich sie gestern am Bachlauf. (Was tut der Mensch nicht alles für das gewünschte Foto... denkt sich der brave Hund).


Helga (Holunderbluetchen®) sammelt jeden Freitag unsere Blumensträuße und inspiriert mit ihren herrlichen Arrangements.

Montag, 18. Mai 2015

MakroMontag - nach dem großen Regen


Tropfenschwer, die zarte Mohnblüte. Kopf hoch, die Sonne ist schon unterwegs...

MakroMontag bei Britta


Sonntag, 17. Mai 2015

Wochenperlen XX...

"Eine Krise kann jeder Idiot haben.
Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag!"

Anton Pawlowitsch Tschechow




Gemocht: Die elegante Schönheit der profanen Distelknospe

Gepflückt: Auf jeder Hunderunde ein paar frische Frühlingswiesenblumen

Gegessen: Die Frühlingsfavoriten - Spargel, Rhabarber, Erdbeeren

Gesehen: Die Kühe sind nun wieder auf die Weiden gebracht worden, hier die Rinder vom Biohof

Gelernt: nur die ganz, ganz jungen Knospen einer bestimmten Art von Farnen sind essbar, sobald sie beginnen sich auseinander zu rollen, entwickeln sie Bitterstoffe (Fiddleheads...)    

Gewundert: Über die Gelassenheit des Albinos - hinter dem Zaun

Geschockt: Dass der brave alte Retriever so schlimme Probleme mit der Halswirbelsäule bekommen hat

Genervt: Über den Dauerregen am Freitag



Samstag, 16. Mai 2015

In heaven - Das dicke Ende

Eine heiter marmorierte Himmelswoche liegt hinter uns - wenn das dicke Ende nicht wäre...


Wolken, die als Wolkenschiffe (oder geflügelte Wesen, was seht Ihr darin?) am Blau entlang schweben, hinterlassen eine leichte, gelassene Stimmung bei mir.


Doch wenn ich am Morgen auf den ersten Metern der Hunderunde mit leichten Zweifeln starte, ob ich das Ziel trocken erreiche...


das Blau sich zunehmend verdunkelt und sich eine gewisse Dramatik bemerkbar macht, dann versuche ich mit tapferer Miene dem Wald entgegen zu gehen und dem Schweizer Wetterbericht zu vertrauen. Was das Wetter und die Bahn betrifft, sind wir da ganz gut aufgehoben...
Spannend sieht der Himmel ja aus.


Tatsächlich brach das Gewitter erst am späteren Abend über uns herein. Es krachte gewaltig über dem See. Ein Himmelsspektakel, das ich fotografisch in der Intensität gar nicht fest halten konnte.


Außerdem finde ich Gewitter immer ziemlich gruselig. Nur mal so nebenbei.

Mal schauen, was Katja heute himmelsmäßig so zu bieten hat.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Hallo, wer bloggt denn da? Mano von Manoswelt

"Kunst und mehr" verspricht die Überschrift von Manos Blog MANOSWELT . Gleich lasse ich mich in Manos Welt der bezaubernden, Wunder bergenden Kunstschachteln entführen. So spannend zusammengefügte Details, die sofort Geschichten erzählen und mich auf Fantasiereisen mitnehmen. Bei Manos freitäglichem Allerlei, das das Wochenende auf immer wieder vielseitigste Weise einleitet, erkennt man sofort, welch kunstsinniges Auge da durch die Kamera blickte.
Doch nun überlasse ich hier Mano das Feld und wünsche Euch viel Spaß!  





 1  Erzählst Du uns ein bisschen von Dir? Was machst du so, wenn Du nicht bloggst?

ich bin von meiner ausbildung her diplom-pädagogin und habe in vielen verschiedenen bereichen gearbeitet – war  frauen- als auch familienbildungsreferentin und habe als sozialarbeiterin mit jugendlichen gearbeitet. in den letzten jahren war ich überwiegend selbständig im bereich kunst und kunstvermittlung tätig, habe workshops gegeben und ausstellungen durchgeführt. seit einiger zeit bin ich jetzt im sog. ruhestand und genieße es sehr, nur noch wenige termine zu haben und mir meine zeit frei einteilen zu können.  die verbringe ich meistens mit meinem mann bei ausflügen,  in der natur, im garten, mit freunden und – leider manchmal zu viel – auch am computer. dann bearbeite ich meine fotos, recherchiere oft für meine arbeiten und blogge natürlich.



2  Wie hast Du zum Bloggen gefunden und worüber bloggst Du am liebsten? Spontan oder geplant?

mit dem bloggen habe ich im oktober 2009 begonnen, bin also schon seit mehr als fünf jahren dabei und wundere mich manchmal selbst darüber. bloggeburtstage vergesse ich allerdings immer...  dazu gekommen bin ich  über die wohncommunity„solebich“ , die ich damals gerne besucht habe und dort auch das erste mal mit blogs in berührung kam.  mein blog ist heute wie damals ein mischmasch-blog – ich veröffentliche beiträge über meine kunstschachteln und meine ausstellungen, zeige bilder von unseren ausflügen in die umgebung, von haus und garten und mache auch gern bei aktionen anderer bloggerinnen mit.  z.b. bin ich beim mustermittwoch von frau müllerin schon seit 2012 dabei.
ich blogge meist drei- bis viermal wöchentlich – mein „freitagsallerlei“ ist immer sehr aufwendig und kostet viel zeit – das plane ich schon immer im verlauf der woche.



3  Du lebst in der Nähe von Braunschweig.  Wie würdest du den Begriff Heimat verorten, was bedeutet sie Dir? Könntest Du Dir vorstellen woanders zu leben?

ich habe die ersten zwanzig jahre meines lebens in meiner heimatstadt kassel verbracht, verbinde aber heute kaum noch etwas mit dieser region. vor zwei  jahren suchte ich dort nach erinnerungen. aber es war nichts mehr vorhanden: weder die wiesen, wo wir schlüsselblumen pflückten, noch der bach, in dem wir schiffchen schwimmen ließen,  noch das kleine wäldchen, wo wir unsere hütten bauten, noch die felder, wo wir kartoffelfeuer anzündeten – meine kindheit ist dort gänzlich zugebaut worden – ein neubaugebiet liegt neben dem anderen. ich habe es damals als „verlorene heimat“ bezeichnet.




nach vielen umzügen, bedingt durch studium und arbeitsstellen wohnen wir jetzt seit 20 jahren in einem kleinen dorf  in der nähe von braunschweig und haben  hier viele enge freunde, die ich nicht missen möchte. deshalb würde ein umzug in eine andere region mir sehr schwerfallen – auch wenn ich allzugern in meinem lieblingsland dänemark wohnen würde. denn aufgrund von sehr, sehr vielen aufenthalten im norden von jütland und auf der insel mön ist mir dieses land auch ein stückchen zur heimat geworden – einfach weil ich mich dort unglaublich wohl fühle. 
künstlerisch habe ich mich auch mal ausführlich mit  dem thema „heimat – zu hause“ beschäftigt. einiges dazu findet ihr hier .






4  Welche Orte in Deinem Umland ziehen dich kulturell besonders an? Hast Du einen Lieblingsort, einen Rückzugsort?

wir wohnen ja zwischen harz und heide und haben so die möglichkeit,  ganz unterschiedliche landschaften zu entdecken. in der nördlichen region fahren wir gern und viel fahrrad, im harz wandern wir des öfteren, besuchen sehr gern die vielen alten klöster und burgen, wandeln auf den spuren der romanik  und in den historischen gartenanlagen sachsen-anhalts .




sehr gern besuche ich auch das kunstmuseum ( in wolfsburg, das wirklich immer großartige ausstellungen zeigt – wirklich ein highlight für die region.
toll – auch architektonisch - das neue geschaffene forschungs- und erlebniszentrumfür archäologie „paläon“  in schöningen in der nähe von helmstedt.
mein ganz persönlicher rückzugsort ist ein kleiner park in der nähe unseres dorfes, über den ich in meinem blog auch schon oft berichtet habe und wo ich seit einiger zeit sehr gern naturmandalas lege – z.b. hier .




5  Auf Deinem Blog präsentierst Du Deine fantastischen Skizzenbücher, Wunderkammern und Kunstschachteln. Wie bist Du zum künstlerischen Schaffen gekommen?

studiert habe ich kunst nicht,  habe aber seit etwa 35 jahren sehr viele workshops und kurse bei künsterlInnen besucht und habe später selbst lange im bereich der kunstvermittlung gearbeitet. allerdings ist es in deutschland für nichtstudierte künstler sehr schwer, fuß zu fassen und ausstellungsorte zu finden, die jenseits von cafés und rechtsanwaltspraxen liegen. erfreulicherweise ist mir das aber ganz gut gelungen und ich konnte einige sehr gute ausstellungen mit meinen arbeiten durchführen, zuletzt im kunstverein quedlinburg . früher habe ich übrigens viel mehr gemalt – mangels eines größeren ateliers bin ich dann zu meiner schachtelkunst gekommen, die ich aber jetzt seit vier jahren mit großer leidenschaft betreibe.





6  Wie und wo findest du die Inspiration zu deinen Kunstwerken?

inspiration finde ich überall. das kann bei einem ausflug in den harz sein, wo mich ein altes wasserrad fasziniert oder bei einem spaziergang  an einem dänischen strand, wo ich einen besonders geformten stein finde. manchmal ist es auch ein rostiges fundstück vom hafen in braunschweig oder ein bild in einer ausstellung, das auslöser für eine neue schachtel ist. natürlich schöpfe ich auch aus meinem recht großen fundus, den ich mir im verlauf der letzten jahre zugelegt habe. wichtig ist es, mit offenen augen und ohren durch die welt zu gehen und die kleinigkeiten am wegesrand zu entdecken.




7  Wo kannst du besser arbeiten, im kreativen Chaos oder brauchst du eine gewisse Ordnung?

allein schon, um mich in meinem fundus zurechtzufinden, brauche ich eine gewisse ordnung. ich habe meine funde eigentlich ganz gut sortiert, um alles wiederzufinden, was ich brauche. manchmal ist das ein kleiner gegenstand, den ich seit vielen jahren besitze und an den ich mich im zusammenhang mit einer schachtel plötzlich erinnere. und dann brauch ich genau diesen! ansonsten sieht es auf meinen arbeitstischen allerdings oft chaotisch aus, weil ich häufig an verschiedenen projekten arbeite.  dann träume ich immer von einem  loft mit mindestens fünf großen tischen für alle arbeiten, mit denen ich mich grad beschäftige...    





8  Welche Wünsche für die nächsten Monate dieses Jahres bewegen Dich?

persönlich wünsche ich mir für mich und meine familie natürlich an erster stelle gesundheit. gesellschaftspolitisch hoffe ich, dass sich der pegida-spuk bald verflüchtigt und natürlich wünsche ich mir, dass endlich eine andere flüchtlingspolitik in unserem lande gemacht wird unter dem motto: refugees welcome – flüchtlinge sind willkommen! besonders wichtig ist mir auch, dass ttip und ceta gestoppt werden, damit nicht unsere – schon nicht ausreichenden – gesetze im bereich umwelt und verbraucherschutz noch mehr ausgehöhlt werden.




9  Welche Blogs inspirieren Dich?

da gibt es viele! und zwar zu  ganz unterschiedlichen themenbereichen.  so erfreuen mich lotta  und birgitt  fast täglich mit ihren wunderbaren  fotos und ihren ausflugsberichten. ich liebe sveas viecher und pariser eindrücke ebenso wie melanies humor und tatjanas liebenswerte kunstwerke. sehr beeindruckend finde ich astrids und katjas engagement und die vielfältigkeit ihrer themen.
ans herz gewachsen sind mir ghislanas blog, wie auch der von lisa und natürlich der von michaela  - das sind bloggerinnen, die ich u.a. auch schon persönlich kennenlernen  durfte. besonders gern begebe ich mich auch auf eine reise nach frankreich zu micha und zu monique, nach österreich zu dania  und ulma, und auch sehr gern zu dir an den bodensee.
alle blogs, die ich gern lese findet ihr in der sidebar unter „lieblingsblogs“.



10 Wenn keiner hinsieht (und hört), dann 

schimpfe und fluche ich lauthals beim autofahren, besonders über leute, die beim fahren das handy am ohr haben, über raser, über falschblinker (besonders im kreisverkehr), über falschparker natürlich nur bei geschlossenem fenster!!



11 Welche Musik berührt dich am tiefsten?

über diese frage habe ich - glaub ich - am meisten nachgedacht. ich bin nämlich überhaupt kein hörmensch, sondern nehme fast alles visuell und taktil wahr. so kann ich mir auch absolut keine melodie merken und singe unsäglich falsch, aber kann stattdessen fast jedes bild, dass ich jemals in einer ausstellung gesehen habe, beschreiben. ich höre auch sehr selten musik,  gehe aber durchaus gerne mal in ein konzert oder zu einer ballettaufführung (letzteres noch lieber, weil ich dort auch visuell sehr angesprochen werde). natürlich gibt es musik, die mich in meinem leben sehr beeindruckt hat. in finnland hörten wir einmal  in einer riesigen höhle in retretti ein konzert mit jean sibelius' „finlandia“. das war - verbunden mit einer lasershow  - ein großartiges erlebnis, das sich tief eingeprägt hat.




ganz besonders berührt mich immer wieder das lied von hannes wader „es ist an derzeit“ , weil ich dann meinen onkel denken muss, der 1944  mit 18 jahren noch von den nazis in den krieg geschickt wurde und dessen grab sich in frankreich auf einem soldatenfriedhof in der champagne befindet. die lieder von hannes wader und auch von konstantin wecker mag ich ansonsten fast alle sehr gern. besonders gefallen hat mir ihr gemeinsames konzert, das ich leider nicht live erleben konnte. aber es gibt einen ganz wunderbaren film über ihre zusammenarbeit, den ich euch gerne empfehlen möchte.



Welche Frage würdest Du gerne an die nächste Bloggerin, die hier vorgestellt wird, weitergeben?

Mano: "welches kunstwerk aus dem bereich malerei, skulptur oder mixed media hat dich einmal besonders beeindruckt?"



Liebe Mano, den allerherzlichsten Dank an Dich für Deine Bereitschaft, mir so ausführlich und auf so spannende Weise in Wort und Bild zu antworten.
Eigentlich hast du damit eine Wunderkammer der anderen Art für uns hier eröffnet.

Ich bin mir sicher, dass Ihr alle mit viel Freude mitgelesen habt. Wir treffen uns dann bei Manoswelt wieder - und wenn Ihr das Glück habt, dass sie in Eurer Nähe eine Ausstellung habt, dann nutzt diese Gelegenheit sogleich!