Samstag, 22. April 2017

Orientierung im April {Samstagsplausch}

"Hänge Deine Regenwolken
zum Trocknen in die Sonne."

Phil Bosmans



Irgendwie treibe ich noch immer orientierungslos im April umher. Als die Tochterfamilie aus Amerika uns Anfang April besuchte, versuchten wir jede Minute auszukosten und zu nutzen, Zeitdehnungsexperimente sozusagen....
Danach brach erst mal die große Stille und danach gleich Ostern mit vielen Feiertagen über uns herein, so dass man vollkommen den Überblick verlor, an welchen Wochentag man denn gerade angelangt war. Folgerichtig muss man dann alles, was vorher nicht erledigt werden konnte, in eine angeknabberte Woche stopfen - Arzt, Friseur, Einkauf, Tierarzt, etc..
Und weil das nicht ausreicht, will auch der Winter noch mal kurz mitspielen, schneit, graupelt und schnupft vor der Haustür und grinst hämisch, als er merkt, dass ich die Winterklamotten schon weggepackt habe.  (Nee, der ist noch nicht weg, sondern lauert hier in der Nähe noch!!)
Menno - Friseurtermin bei Minusgraden - ich hasse das!!
Kein Wunder, dass dann wichtige Geburtstage sich plötzlich und vollkommen unerwartet vor einem aufbauen, da man sich doch noch in einer einwöchigen Entfernung wähnte.

Also, ganz langsam, zur Verankerung. Heute ist Samstag, der 22. April, Den ganzen Tag lang.

Vierblättrige Einbeere

GELERNT: im Wald  haben wir eine interessante Pflanze entdeckt (s.o.). Mal sehen, wie lange ich mir den Namen merken kann. Letztens stand ich vor einer, deren Namen ich letztes Jahr nachgeschlagen hatte. Irgendwas mit einem Organ. grübelte ich. Lunge? Herz? Blase? Niere?? Milz!!! Milzkraut  Ha!

GEWÜNSCHT: als ich im Schneetreiben am See entlang nach Überlingen fuhr, dass ich meine Kamera dabei hätte und auf dem Beifahrersitz säße.... Das Licht und die Stimmung waren genial. Manchmal muss man es einfach aushalten, etwas einfach nur anzuschauen, zu erleben und nicht nur durch eine Kamera  einzufangen. Das fällt mir in solchen Momenten so schwer....

GEKOSTET: Jalapeno Pepper Jelly, den meine mittlere Tochter aus Vermont mitbrachte. Scharf, aber sooo lecker.  Der wird nicht alt werden. (Hab schon geschaut, ob ich ihn dann selber nachmachen könnte und habe hier schon Ideen gefunden).


Das Schaumkraut scheint über der Wiese zu schweben  


GEWUSST: warum ich so gerne im Wald bin. "Shinrin Yoku" ,  die japanische Waldmedizin bestätigt mein Gefühl: Der Wald macht gesund.

GEFREUT: dass die kleinen Lockenmädchen den Wald so lieben und inmitten bewaldeter Hügel leben. Hierzulande treffe ich kaum Eltern mit Kindern im Wald.



GENÄHT: Sommersachen, die unbedingt noch ins Paket nach Vermont sollen. Kleidchen, Shorts, Top, Sommermützen - muss alles bis zu diesem Wochenende fertig werden. Ach ja, und natürlich habe ich auch noch den "Dresden-Plate-Block" genäht.

GEKÜRZT: meine Haare. Aber ich habe es noch nicht geschafft, einen neuen Friseur auszuprobieren, das habe ich auf das nächste Mal vertagt.

Dresden-Plate-Block 

GEJAMMERT: über unsere Glyzinie, die den plötzlichen Wintereinbruch mit Frost, Schnee und Graupel sehr übel genommen hat.

GEHOFFT: das die Obstbaumblüte die Kältewelle übersteht.


Obstbaum am Nachmittag nach dem Schneefall

GESTAUNT: über Eure tollen Ideen zur Eye-Poetry # 03

GESTARTET: Eye-Poetry # 04. Ich  bin gespannt, wie viele von Euch Sandstürme dieser Art erlebt haben und wie ihr diese Lebenserfahrung mit der Inspiration des Textes verarbeitet.

GELESEN: Haruki Murakami: Kafka am Strand. Aus diesem Buch stammt das Zitat für die Eye-Poetry # 04. Nach langer Zeit lese ich es erneut, vielleicht mit anderen Augen, mal sehen... Ich werde berichten, ob es mir immer noch so gut gefällt wie damals.

GESCHRIEBEN:  Ich habe es zwar in der Kommentarleiste schon geschrieben, aber ab und an wird es ignoriert oder übersehen. Bitte kommentiert immer mit Namen, anonyme Kommentare veröffentliche ich grundsätzlich nicht. Danke!

An diesem Wochenende werden wir uns mal im Garten umschauen und vielleicht das eine oder andere einsäen. Gegossen wird es in der nächsten Woche ja wieder ordentlich.
Jaja, ich weiß ja was aus dem warmen Frühling geworden ist. (Die kleinen Lockenmädchen haben den Vermonter Spätwinter hier eingeschleppt, dafür unseren warmen Frühling mit heim genommen und machen jetzt draußen Picknick. Sowas.)

Nutzt die Sonnenstrahlen an diesem Wochenende! Nächste Woche ist wieder der Erkältungstee an der Reihe. Wer trinkt heute seinen Kaffee auf der Terrasse oder dem Balkon?

verlinkt bei Andreas Samstagsplausch

den bedrohlichen Kirschblütenhimmel schicke ich zu Katjas Himmelssammlung

Dienstag, 18. April 2017

"Dresden Plate" - Geht es heute nach Sachsen?

Nein, nur indirekt habe ich Richtung Dresden geschaut, denn der Quiltblock, den die Quiltalong-Gruppe "6Köpfe-12Blöcke" für den Monat April ausgewählt hatten, trägt diesen Namen.

Andrea von Quiltmanufaktur hat hier die Geschichte, die hinter diesem Block steht, erläutert, und seine  Fertigung sehr sorgfältig und ausführlich angeleitet.

Da ich wusste, dass ich frühestens Mitte April Zeit haben würde, mich an das Nähen zu begeben, habe ich gleich den eigens für dieses Projekt gefertigten Ruler bestellt und auf das Fertigen einer Pappschablone verzichtet. So lag alles parat, als ich Ostern zu Werke ging.

Dank der tollen Anleitung, die das Nähen zum Spaß werden ließ, habe ich auch gleich Lust, den Ruler und dieses Blockmuster rasch bei einem anderen Werk zum Einsatz zu bringen.

Vor dem möglichen Applizieren auf den Hintergrundstoff mit der Hand hat mir zu sehr gegruselt. Da vertraue ich lieber meiner Nähmaschine als meinen Handnähkünsten. Am meisten überrascht hat mich die Herstellung des Kreises. Mit dem Zirkel und zwei selbstgemachten Pappschablonen ging das total schnell.


Wie Ihr seht, habe ich vier schon bekannte Stoffe wieder aufgegriffen (Hintergrundstoff mit eingerechnet) und zwei neu eingeführt. Jetzt sind alle geplanten Stoffe einmal zum Einsatz gekommen.

Mal schauen, wann der Katzenstoff wieder auftaucht... Es ist schon lustig, wenn man so gar nicht weiß, wohin die Reise geht.


So wie auf dieser Skizze werden am Ende des Jahres die Blöcke auf die Fläche verteilt werden. Ich bin sehr gespannt, was im Mai auf mich zukommen wird.

Bis dahin werde ich mal schauen, wo und wie ich den "Dresden Plate"-Block noch anwenden und verwandeln kann. Im schönen Quiltbuch, das mir das Tochterherz aus Vermont mitgebracht hat, konnte ich ihn auch schon entdecken.  



Sonntag, 16. April 2017

Eye - Poetry # 04 - Die kreative Herausforderung für April / Mai


So schnell geht das, wir gehen nun schon in die vierte Runde der Challenge.
Natürlich könnt Ihr Eure Werke für die # 03 bis zum 14. Mai hier noch verlinken!

Vielleicht werdet Ihr Euch fragen, wie ich die jeweiligen Texte finde, wie lange ich danach suche und welche Auswahlkriterien ich habe.

Nein, ich durchblättere nicht vier Wochen lang alle Gedichtbände und Bücherstapel. Ich suche auch gar nicht danach, denn ich möchte nicht, dass sich schon lange vor dem 16. des Monats bei mir ein Bild entwickelt, von dem, was ich daraus machen möchte. Stattdessen lasse ich es auf mich zukommen, greife spontan zu, wenn mir etwas unter die Augen kommt und notiere es, um es sogleich wieder zu vergessen.
Bislang bin ich kurz vor dem wichtigen Datum immer dem entsprechenden Text zufällig begegnet und wusste sogleich: das ist er!
Auch heute wieder habe ich noch keine Idee, was für eine Inspiration dieses Stück Literatur auslösen wird. Da geht es mir so wie Euch.

Wir wenden uns kurz einmal wieder von den Gedichten ab und blättern durch einen Roman.

Vor einigen Jahren habe ich "Kafka am Strand" von Haruki Murakami gelesen und es fest in mein Herz geschlossen. Gestern habe ich beschlossen, es endlich mal wieder zu lesen. Neu zu lesen, vielleicht mit anderen Augen...
Den Textabschnitt habe ich etwas gekürzt, denn was es mit dem "Sandsturm" auf sich hat, bleibt Eurer eigenen Fantasie überlassen.

Ich bin gespannt, wie Ihr Euch von diesem Gedicht inspirieren lasst, an welcher Stelle Ihr einhaken werdet.


"Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sturm seine Richtung, um dir zu folgen. [...]

Und wenn der Sandsturm vorüber ist, wirst du kaum begreifen können, wie du ihn durchquert und überlebt hast. Du wirst auch nicht sicher sein, ob er wirklich vorüber ist. Nur eins ist sicher. Derjenige, der aus dem Sandsturm kommt, ist nicht mehr derjenige, der durch ihn hindurchgegangen ist. Darin liegt der Sinn eines Sandsturms."

Haruki Murakami ("Kafka am Strand")



Am 15. Mai werde ich mal nachfragen, was Euch so in den Sinn gekommen ist. Vom 15. Mai bis zum 14. Juni habt Ihr dann wieder Zeit zum Verlinken.

Hier noch einmal die Spielregeln:

Eure Möglichkeiten sind weit gefächert, je größer am Ende die Vielfalt, desto interessanter ist es doch.

* Eye Poetry - was ist damit gemeint?
"Lyrik fürs Auge" -  Literarisches für das Auge umgesetzt.

* Idee:
An jedem 16. eines Monats stelle ich ein Gedicht, ein Zitat oder ein kurzes Stück Prosa vor.
Wir haben einen Monat Zeit,  einen ganz persönlichen kreativen Weg zu finden, den Text für das Auge umzusetzen, zu interpretieren und in eine neue, eigene Form zu gießen.
Die Form ist frei. Möglich sind z.B.

- Foto, Fotoserie
- Darstellung in gemalter, gezeichneter, collagierter, gestempelter ... etc. Form
- künstlerische Installation
- Genähtes, gestricktes, gesticktes, gefilztetes etc. Objekt
- Filmchen
- ...

Es gibt keinen falschen oder richtigen Zugang, sondern nur einen ganz persönlichen.
Es geht nicht um Perfektionismus, sondern um kreatives Schaffen, Spaß, Inspiration.
Jeder wählt die Form, die ihm gerade passend erscheint, an der er Spaß hat, wofür gerade die Zeit übrig ist. Und manchmal ist dann vielleicht auch der Zufall im richtigen Moment zur Stelle.

* Vorstellung
Teilnehmen könnt Ihr mit einem eigenen Blog-Posting. Am 15. des Folgemonats verlinkt Ihr die Darstellung Eurer Ergebnisse auf meinem Blog.
(Am besten, ihr sucht für das Thumbnail-Image, das dann hier auf dem Blog erscheint, Euer Ergebnis aus).
Spannend wäre es, wenn Ihr Eure Idee und den Weg dahin schildern würdet. Am Ende sollte auf jeden Fall das  Objekt / Foto/ Bild/ ... stehen mit dem zugrunde liegenden Zitat.

Bedingung ist nur, dass es keine älteren Beiträge sind und/oder die nicht in Zusammenhang mit unserem Projekt erstellt wurden. (Kommerzielle oder Werbung tragende Links sind unerwünscht, da bitte ich um Euer Verständnis).

Gern dürft Ihr diesen Button mit auf Euren Blog nehmen:


Viel Spaß! Wir treffen uns mit unseren Ergebnissen dann hier am 15. Mai wieder!

Samstag, 15. April 2017

Magische Kombinationen {Samstagsplausch}

"La vita è una combinazione di magia e pasta."

("Das Leben ist eine Kombination aus Magie und Pasta.")

Federico Fellini



Am letzten Samstag habe ich mich nur kurz und in aller Eile hier zum Samstagsplausch eingefunden, denn jede Minute mit den bald wieder Davonfliegenden musste doch genossen werden. Nun sind sie wieder daheim, die beiden Flüge dieses Mal ohne Schneesturm, verpasste Flugverbindung, Umweg über Kopenhagen und fehlende Koffer am Schluss, wie auf dem Hinflug. Dagegen ist die nur knappe Stunde Verspätung ja ein Klacks.

Statt mit kleinen Kindern große Entdeckungen auf den Waldwegen und Wiesen zu machen, blieb wieder Zeit sich ein paar lohnenden Himmelsblicken zu widmen - nach unten (siehe Bild 1), nach oben (Bild 2), vorbei an den allgegenwärtigen Baumblüten, und in die Weite (Bild 3) .



Es beginnt nun auch wieder die Zeit der feinen Sonnenuntergängen, auch mal ein bisschen dramatisch...


Was war sonst noch?

GENÄHT: kleine Aufträge der Töchter, Ausbesserungen, Umändern, Reparieren, aus Alt mach Neu

GELESEN: Dave Goulson: "Die seltensten Bienen der Welt. Ein Reisebericht." (Original "Bee Quest""), sieht aus, als hätte ich meine Bienen-Epoche. Das Buch ist, wie auch die beiden anderen des Biologen, sehr kompetent und spannend geschrieben.

GELACHT: Mathematik durch die Blume (auf der Insel Mainau), vielleicht hätten meine Lehrer mal diese Methode bei mir ausprobieren sollen.


GEMERKT: dass ich unbedingt eine Sommerfrisur brauche. Mal schauen, ob ich noch einen Friseurtermin in die nächste Woche quetschen kann

GEORDNET: das Gästezimmer für die kleinen Lockenmädchen wurde wieder zum Nähzimmer

GENOSSEN: den morgendlichen See und seine Stimmungen



GEZOGEN: vier Zecken in zwei Tagen aus dem Lockenhund, sodass gleich Gegenmaßnahmen ergriffen werden mussten

GEHÖRT: im Radio, dass das Hantavirus in Baden-Württemberg auf dem Vormarsch ist. Wirklich gruselig.

GEFREUT: über die Blumenvielfalt, aber es geht eigentlich alles viel zu schnell!!! Schon sind die Schlüsselblumen wieder verwelkt und die Maiglöckchen kommen hervor...



GEMERKT: Heute ist schon wieder der 15. des Monats und die Linkparty meiner Eye-Poetry #03  
ist bereits freigeschaltet worden. Es lohnt sich immer mal wieder hinein zu schauen, denn sie ist bis zum 14.5. offen.

GEPLANT: am Ostersonntag gibt es dann ein neues Thema. Aber wie gesagt, man darf auch noch am alten weitertüfteln.

GEGRÜBELT: ob ich mal das Eierfärben mit Avocadoschale probieren sollte (Quelle hier z.B. "Heimatbaum"), hängt aber davon ab, ob ich heute noch weiße Bio-Eier bekomme.

GEKOCHT: heute gibt es wie jeden Samstag Pasta, mal schauen, ob ich eine magische Sauce rühren kann. (Hat Herr Fellini (s.o.) auch Kochbücher verfilmt?)

Euch allen wünsche ich schöne Ostern!
Werden bei Euch noch Ostereier versteckt, auch wenn keine Kinder (mehr) im Haus sind?

verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Katjas Himmelsbildern

Eye Poetry # 03 . Zeigt doch mal her!


Der 15. dieses Monats - und somit der Termin für die "Eye Poetry"-Linkparty - wäre mir fast entgangen, denn durch des Besuch unseres amerikanischen Familienzweiges sind wir eine Woche ziemlich aus der Zeit gerutscht und seitdem noch nicht wieder im Zeitenstrom verortet.
(Ihr seid neu hier uns wisst nicht was damit  gemeint ist?  Schaut hier: "Eye Poetry")

Unsere dritte Eye Poetry Challenge wurde von einem Ringelnatz-Gedicht inspiriert.
Wie ist es Euch ergangen? Ist es Euch gelungen, zum einfachen Kinderglück wieder vorzudringen?




Die sonnige Kinderstraße

Meine frühe Kindheit hat
Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt
Zum Glücklichsein gewollt.

Jahre verschwelgten. Ich suche matt
Jene sonnige Straße heut;
Wieder zu lernen, wie man am Blatt,
Wie man am Steinchen sich freut.

Joachim Ringelnatz
(1883 - 1934)




Ich habe mir für dieses Mal vorgenommen, mich nicht wieder an die Nähmaschine zu setzen. Wichtig war mir, dass ich die Gelegenheit nutze, endlich mit den Tochterkindern den Weg auf diese sonnige Straße zu finden. Würden sie mich an die Hand nehmen und mir den Weg zurück zum einfachen Kinderglück weisen?
Das war denkbar einfach, da die beiden Kinder sehr naturnah aufwachsen, außerdem kamen sie direkt aus dem noch-winterlichen Vermont in die hiesige Frühlingspracht. 

Idee: mit den Kindern in das Entdecken eintauchen, versuchen, wieder Kind zu sein und diese Momente einzufangen
Medium: Kamera, spontan, ungestellt

Was für kleine Schätze wir gefunden haben, die mir sonst entgangen wären: wunderliche Steine, Keramikscherben, Zapfen aller Arten, Muscheln und Schneckenhäuser am Ufer, Blumen ohne Ende. In jeder Jackentasche finde  ich nun gesammelte Steine.
Neben den Fotos wird sich noch ein kleines Werk hier im Lauf des Monats einstellen, das sich noch im Prozess befindet.
Die Verlinkungsmöglichkeit bleibt ja einen Monat bestehen. Wie praktisch.




Was ist Euch eingefallen? Ich bin schon ganz kribbelig. Wie ist dieses Gedicht in Euer Werk eingeflossen? Wie seid Ihr vorgegangen? 

Falls Ihr Probleme beim Verlinken haben solltet, schreibt bitte den Link in Euren Kommentar, so dass ich versuchen kann, hilfreich einzugreifen.


Jetzt seid Ihr an der Reihe (bitte beachten - der jüngste Beitrag wird immer zuoberst aufgeführt) : 



Freitag, 14. April 2017

Greeeeeeen {Frühlingsfarben}



Ich liebe das Frühlingsgrün...

Ginkgo

Waldmeister

Frühlingswald

Wechselblättriges Milzkraut
Ahornblüten

Grünspargel

Zwergengrün

Frisches Blattgrün




Was ist Euer liebstes Frühlingsgrün?


Inspiriert von Gründonnerstag.



Mittwoch, 12. April 2017

12 von 12 im April


Nach der prallvollen ersten Aprilwoche mit allen Töchtern samt Anhang inklusive Kindern und Hunden lasse ich es heute mal langsam angehen.


Erst wird mal unsere Spatzenschar gefüttert (das haben letzte Woche gern die Kleinsten übernommen, seufz). Dann frühstücke ich selber ein bisschen.


Der Lockenhund hat schon eine kurze Männerrunde hinter sich, wir beiden drehen jetzt eine laaange Runde am See. Irgendwas zieht da ja wohl wieder die Aufmerksamkeit auf sich...


Ein Blässhuhnnest ganz nah am Ufer.


Ich genieße den See und schaffe es, Obstbaumblüte und See zusammen aufs Foto zu bringen.


Hund bleibt daheim, ich muss schnell noch ein paar Dinge einkaufen (das Frühlingsgrün passt perfekt, gell?) und auf dem Rückweg beim Spargelhäuschen vorbei schauen. Dort gibt es jetzt regelmäßig auch grünen Spargel. Bald kommen die Erdbeeren dazu.


Müsli und Kaffee auf der Terrasse, wir haben es doch noch einmal schön sonnig und warm.


Auf dem Nähtisch liegen ein paar Sachen zum "kreativen Umarbeiten". Aus einem Sommerrock von ihrer Mama wird für das große Lockenmädchen ein Sommerkleid, ein Jeanskleid des kleinen Mädchens wird schnell noch etwas weiter gemacht. Nach Ostern wird all das, was nicht in den Koffer passte, eh nachgeschickt.


Bevor es ein schnelles Mittagessen gibt, muss ich noch eine Ranunkel aus dem Strauß retten, mit dem ich dieses mal nicht ganz so zufrieden war.


Die Osterdeko will ein bisschen überarbeitet werden, die Kinder hatten sich letzte Woche daran austoben dürfen. Die Hasen haben spannende Abenteuer erleben dürfen.


Mit Mann und Hund wird eine Nachmittagsrunde unternommen. Im Moment macht das ganz besonderen Spaß, es gibt so viel zu entdecken! Die meisten Obstbäume blühen, so herrlich!


Heute abend werde ich weiter an diesem Buch lesen. Es ist das dritte von Dave Goulson und passt perfekt zur Jahreszeit. Man lernt halt noch genauer hinzuschauen.


Was sonst so im Lande an diesem 12. April geschah, könnt Ihr bei Caro (Draußen nur Kännchen) verfolgen.

Samstag, 8. April 2017

Vom Zurückkehren {samstagsplausch}

"Warum geht man fort? 
Damit man zurückkehren kann,
um den Ort, den man verlassen hat,
mit neuen Augen und zusätzlichen Farben zu sehen."

Terry Pratchett ("Ein Hut voller Sterne") 



Hinter uns liegt eine ereignisreiche Woche, denn letzten Samstag kamen - mit Verspätung wegen eines Schneesturms, eines verpassten Anschlussfluges und deshalb mit Flug-Umweg - unsere Lieben aus Vermont bei uns an. Von da an herrschte hier im Haus fröhlicher Trubel. Mitte der Woche wurde es  durch die anderen besuchenden Töchter noch voller und lebhafter. Es war wunderschön, mit den "Kleinen" (das dürfen sie jetzt nicht wissen) unterwegs zu sein und Abenteuer zu erleben. 
Das Wetter hat es wirklich gut mit uns gemeint. Für die Vermonter war es eh eine Reise aus dem Winter in den Frühling. Klar, dass wir viel Zeit draußen verbracht haben. Hier am See gibt es ja genug zu erleben. 
Spannend war, wie die vier Reisenden die alte (Leih-) Heimat im Vergleich zu Vermont empfunden haben.
Die Woche ist viel zu schnell vorüber gerast - und schon sitzen sie wieder im Flieger auf dem Weg heim.
Jetzt ist es erschreckend still hier.


Ein Nachtrag zum REBU[liciou]S Raten. Die Lockenmädchen durften die Lose ziehen. Kroschka bekommt ein Bienchen bei Mond (bimbambuki) und Pia eine Überraschung von mir.



verlinkt bei Andrea (Karminrot) in ihrer Samstagsplauschrunde