Sonntag, 31. Dezember 2017

12tel-Blick(e) im Dezember

Es ist soweit, heute verabschiede ich mich von den drei 12tel-Blick - Fotostandorten des Jahres 2017. Seit 2013 nehme ich schon an dieser tollen Aktion von Tabea  teil und merke, dass ich mich jedes Mal aufs Neue sehr intensiv mit diesen Standorten verbinde. Eine Verbindung, die auch über die Jahre hält. Immer wieder, wenn ich an diesen Orten der vergangenen Jahr vorbei komme, fühle ich das, schaue genauer  und besonders vergnügt hin. 

Der Dezember dieses Jahres war sehr vielfältig, hat am See viel Grau, aber auch Schnee oder mal etwas Sonnenschein gebracht. Am See war ich zuletzt. Statt Schnee gab es an diesem Tag in den Alpen Föhn. Davon seht Ihr aber auf dem eigentlichen 12tel-Blick-Foto nichts. 

No. 1


Am See
27. Dezember 2017, 10. 10 Uhr, 1 Grad Celsius

Recht einsam und kalt, der Blick ist verändert, wenn ich mich auf meinem Standpunkt um 180 Grad drehe. Dann seht Ihr, wie die übrigen Bäume gestutzt wurden - nur die 12tel-Blick-Bäume wurden verschont... Ganz hinten seht ihr das goldene Alpenpanorama.  


Dann stelle ich mich einfach mal unter einen der ungestutzen Bäume und zoome die Alpen heran. Das ist doch ein schöner Abschied von dieser Stelle, oder?



No. 2


Schlösschenblick
18. Dezember, 16.15 Uhr,  -1 Grad Celsius
Hier hat es mit dem Schnee geklappt. Herr und Hund hatten keine Lust auf mich zu warten und spurteten schon mal Richtung Schlösschen. Als sie zurückkehrten, war ihnen warm und meine Finger  inzwischen kalt. 



Wieder um 180 Grad gedreht, da sieht man wenigstens etwas von der beginnenden Dämmerung.
Ade, liebes Schlösschen. Im Schnee sieht es aus wie im Märchen, es fehlt nur noch der herantrabende Schimmel...



No. 3


Streuobstwiesen
22. Dezember 2917, 16.20 Uhr, 3 Grad Celsius

Wenigstens einen Hauch Schnee habe ich auch hier noch erwischt. So leicht überzuckert sieht die Landschaft fast schon lieblich aus. In höheren Lagen gab es natürlich viel größere Schneemengen. 
Die vier Obstbäume, die ihr immer nur im Hintergrund sehen konntet, dürfen heute mal zum Schluss im Zentrum stehen. 


So, das war es jetzt auch schon. Hier ist das Jahr 2017 aneinandergereiht:


Danke, Tabea, für diese wunderbare Aktion. Ich hoffe, Du führst sie auch im nächsten Jahr weiter. Einen Fotostandort habe ich auch schon gefunden.



Samstag, 30. Dezember 2017

Samstagsplausch vor Himmelshintergrund

"Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund."

Hildegard von Bingen


GELESEN: dass das Jahr 2018 nach dem chinesischen Horoskop das Jahr des Hundes sein wird (ab dem 16.2.2018, dem chinesischen Neujahrsfest). Das nehme ich jetzt mal als gutes Vorzeichen.

GEFUNDEN: Irgendwann in dieser Woche habe ich komplett den Überblick über die Wochentage verloren. Gefunden habe ich ihn eigentlich erst wieder am Donnerstag.

GENOSSEN: habe ich die wenigen Stücke blauen Himmels und Sonnenfetzen, die man wenn überhaupt nur, dann morgens erhaschen konnte.



GESTAUNT: dass vor Weihnachten noch das erste Weihnachtspaket aus Vermont ankam. Das zweite erreichte uns gestern. Immerhin! 

GEFREUT: dass unser verschollenes Päckchen endlich Bonn erreichte. Für diesen Weg hat es fast genau 30 Tage gebraucht. Inzwischen wurde es von zwei amerikanischen Paketen überholt. Mein Vertrauen in die Deutsche Post und die Deutsche Bahn ist sowieso hochgradig zerrüttet... 

GEWÜNSCHT: manch einer mit Tieren im Haus schaut schon mit Grausen Richtung Silvesternacht. Viele Tiere haben höllische Angst vor diesem Getöse, was sie überhaupt nicht deuten können.
Vielleicht gelingt es Euch, falls Ihr mitböllert, da etwas Rücksicht zu nehmen.

Wir haben das Glück, dass unsere Hunde - Retriever - immer "schussfest" waren/ sind, und in der Junghundezeit durch das Dummytraining u.ä. Schüsse immer mit etwas Positiven verknüpfen konnten (das klappt nicht bei jedem Hund!).


GESCHOCKT: als der Vermonter Familienzweig von Tagestemperaturen von -22 Grad und Nachttemperaturen von -34 Grad Celsius (!) , viiiiiiel Schnee und Eis berichtete.

GESCHOCKT II: über die Dummheit des Amerikaners mit dem Eichhörnchenfelltoupet

GEMERKT: dass ich in diesem Winter noch gar keine Handschuhe auf der Hunderunde getragen hatten, nur Handstulpen... Vielleicht könnten wir ein paar Minusgrade aus dem Nordosten der Staaten übernehmen?


GENÄHT: meinen Jahresquilt fertiggestellt. Hurra! Und zwei Schwangerschaftshosen für die mittlere Tochter

GEÄRGERT: dass ich meine Pläne für die Eye-Poetry #11 nicht wie geplant umsetzen konnte. Aber soviel Kreatives musste einfach pünktlich fertiggestellt werden - die Streifenkarten der Adventspost, der Jahresquilt, die Näharbeiten...  Gut, dass man auch mit der Kamera kreativ arbeiten kann.

GEMERKT:  dass meine Nähmaschine im Januar dringend zur Inspektion muss. Oje, hoffentlich dauert das nicht zu lange, das könnte Entzugserscheinungen geben...

GEPLANT: Morgen werde ich ein letztes Mal meine 12tel-Blicke, meine Fotostandorte dieses Jahres, hier präsentieren. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Gibt es eine Blogger-Aktion, an der ihr jedes Jahr aufs Neue teilnehmt, weil sie Euch so gefällt und ans Herz gewachsen ist?




Ich bin wirklich froh, dass das Jahr 2017 vorbei ist, das für uns vom ersten Tag an sehr belastend war.
Deshalb verzichte ich auf dem Blog lieber auf einen Jahresrückblick.
2018, streng Dich bitte an!

Wie schön, dass ich die Himmelsblicke dieser Woche wieder bei Katjas "In Heaven" verlinken kann, ich hatte sie in diesem Jahr eine Zeitlang sehr vermisst.
Gern setze ich mich auch wieder bei Andreas Samstagsplausch an den Kaffeetisch und schaue, was andere Bloggerinnen die Woche über so erlebt haben.

Macht Euch ein schönes, langes Jahreswechselwochenende!

Eye - Poetry # 11 - Zeigt doch mal her!


Willkommen bei der letzten Runde der Eye-Poetry-Challenge in diesem Jahr.
Heute läuft ja alles ein wenig anders. Der Termin ist ans Monatsende gerutscht, dafür gibt es heute aber auch keine lange Frist zum "Nachliefern". Am Neujahrsabend schließt die Linkparty bereits.

Ich hatte Euch Mitte November ein Gedicht vorgestellt, das Ihr als Inspirationsmöglichkeit für Eure kreativen Werke nutzen konntet. Doch willkommen ist dieses Mal auch jeder andere literarische Text, der Euch zu kreativem Schaffen inspirierte.



Wie der zerrissene Streifen Mondeslicht
In Silbersternen auf dem Wasser irrt!
Die Welle, die nach Mondesküssen girrt,
Und der zerfetzte Glanz sind mein Gedicht.

Erich Mühsam


Da das reale Leben meine Aufmerksamkeit so intensiv forderte (, dass ich noch nicht einmal kleine Weihnachtsgeschenke selber herstellen konnte), habe ich mich mit meiner Kamera auf den Weg gemacht. Mit dem Mondlichtfoto vom See war ich nicht wirklich zufrieden. Stimmung und Gefühl stimmte - nur die Technik nicht...


Deshalb versuchte ich es mit Christian Morgenstern bei Tageslicht noch einmal am See. Das "Möwenlied" kennt ihr bestimmt auch. Es tönt immer in meinem Ohr, wenn ich hier am Ufer unterwegs bin (oft genug murmele ich es vor mich hin, wenn ich die Möwen seh...)
Da der Vorname Emma ja in diesem Jahr der Spitzenreiter in der Namensgebung bei Mädchen ist, passt es doch auch perfekt zum Jahresabschluss.
Eigentlich wollte ich sie im Flug erwischen, aber sie saßen an diesem Morgen so pittoresk vor dem Alpenföhnhimmel, dass ich mich lieber vor sie kniete... - Die linke Möwe dachte bereits an den Abflug, hatte aber ein Einsehen. Dabei hatte ich weder Roggenbrot noch Zibeben in der Tasche, nur Hundeleckerchen...

Möwenlied

Die Möwen sehen alle aus
als ob sie Emma hießen.
Sie tragen einen weißen Flaus
und sind mit Schrot zu schießen.

Ich schieße keine Möwe tot,
ich lass sie lieber leben -
und füttre sie mit Roggenbrot
und rötlichen Zibeben.

Oh Mensch, du wirst nie nebenbei
Der Möwe Flug erreichen.
Wofern du Emma heißest, sei
zufrieden, ihr zu gleichen. 

Christian Morgenstern



Vielleicht seid Ihr gespannt, ob es mit dieser Challenge in 2018 weitergeht. Ich grübele gerade darüber nach... vermutlich schon, aber in veränderter Form. Schaut einfach Mal Mitte Januar hier herein.

Jetzt bin ich sehr, sehr gespannt auf Eure Ideen!!

Freitag, 29. Dezember 2017

Mein fertiger Jahresquilt

Ein Jahr lang hat mich nun das Quiltprojekt von 6-Köpfe-12-Blöcke begleitet. Ich habe eine Menge an Techniken, Hilfsmitteln und natürlich an Quiltmustern kennengelernt und ausprobiert.
Dank der hervorragenden Anleitungen von Dorthe, Nadra, Andrea, Verena, Gesine und Katharina habe ich mir einen ganzen Quilt-Ordner zum Nachschlagen angelegt.

Im Dezember bin ich ein bisschen ins Hudeln gekommen, denn ich wollte den Quilt unbedingt auch in diesem Jahr beenden. So, und hier ist er:



Am Ende ist der Quilt ganz anders geworden, als ich es mir am Anfang des Jahres dachte, aber das passt ja zu diesem Jahr (wobei das beim Nähprojekt positiv war, im Leben eher weniger...).
Ist es Zufall, dass plötzlich als Unifarben Grautöne den Quilt beherrschen?
Ich hatte zu Beginn des Projekts gar nicht an eine notwendige Hintergrundfarbe gedacht. Da ich mir  vorgenommen hatte, nicht extra neue Stoffe zu kaufen, hatte ich einfach zusammen passende Stöffchen aus dem Stoffschrank gezogen. Und so passte am Ende nur der auch schon vorhandene hellgraue Stoff zu den ausgewählten Farben.
Wenn ich mir jetzt am Jahresende mein persönliches 2017 als Farbe vorstellen sollte - dann wäre es das Grau gewesen. Zufall?

Im Endeffekt tritt das Grau ja zurück und lässt die 13 verschiedenen Quiltpattern um so besser zur Geltung kommen.



Für das Sashing - die Zwischenstreifen zwischen den Blöcken - habe ich Graphitgrau gewählt, das auch noch einmal auf der Rückseite auftaucht. Das ist der einzige Stoff, den ich neu dazukaufte.
Beim Binding - der Einfassung - wollte ich dem Grau doch mit der blauen Ecke einen Farbtupfer aufsetzen.
Auf der Rückseite taucht erneut das Log-Cabin-Muster auf, sowie alle Stoffe noch einmal in einer Reihe.



Zum ersten Mal habe ich als Batting, dem Vlies zwischen Vorder- und Rückseite, Wollvlies (Mathida's own) gewählt. Bislang habe ich immer zu Baumwolle oder Baumwolle-Bambus-Mix gegriffen, da ich keine Kunstfaser im Quilt mag.



So, als dann das Quiltsandwich geheftet vor mir lag (ja nach dem Zusammenstecken, hefte ich es immer, dann ist das Quilten an der Maschine wenigstens nadelfrei), grübelte ich über das Muster für das eigentliche Quilten.
Am Ende entschied ich mich dazu, jedem Block ein individuelles Quiltmuster zuzugestehen.
Die entstanden dann - öhm... - relativ spontan. Da habe ich mich weitgehend vom Blockmuster leiten lassen.
Auf der Rückseite des Quilts gibt es auf diese Weise spannende Effekte, da dort dann nur die Quiltmuster ohne die entsprechenden Blöcke auftauchen... da gibt es immer wieder neue "Bilder"  zu entdecken.



Nach dem Waschen hat sich gezeigt, dass sich das Vorwaschen der Stoffe gelohnt hat, nichts hat ausgefärbt (sicherheitshalber habe ich auch Farbschutztücher in die Maschine geworfen.) Das Wollvlies scheint kaum eingelaufen zu sein (noch trocknet der Quilt). Ich bin gespannt, wie es sich im täglichen Gebrauch bewährt.


Wahrscheinlich läuft er hier im Haus als der "Katzenquilt", weil die Miezen in mehreren Blöcken auftauchen. Ob nächstes Jahr dann hier im Haus auch eine Katze einziehen wird?
Wir werden sehen...



verlinkt bei 6-Köpfe-12-Blöcke-Finale

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Monatscollage Dezember

"Wenn's alte Jahr erfolgreich war, 
dann freue dich aufs neue.
Und war es schlecht,
ja dann erst recht."

Albert Einstein



Im Dezember

* bin ich endgültig ohne Schilddrüse unterwegs
* hat sich der Lockenhund eine Mandelentzündung eingefangen
* bekam ich wieder bestätigt, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen kann
* wurde uns ein wenig Winter zuteil
* warf der Postbote fast täglich streifige Karten in den Kasten
* freute ich mich, dass die Lockenmädchen in Vermont und ich hier in Deutschland die Türchen eines finnischen Adventskalenders öffneten
* habe ich es geschafft, meinen Jahresquilt fertigzustellen (morgen mehr)
* freute ich mich über lange Spaziergänge mit dem genesenden Lockenhund
* erreichte uns die Nachricht, dass unsere Großfamilie im nächsten Jahr zweimal größer werden wird




Samstag, 23. Dezember 2017

So schnell so spät {Samstagsplausch}

"Wie ist es so schnell so spät geworden?
Es ist Nacht noch vor dem Nachmittag.
Es ist Dezember, bevor der Juni kam.
Du meine Güte, wie die Zeit verflog.
Wie ist es so schnell so spät geworden?"

Dr. Seuss (Theodor Seuss Geisel)


Eigentlich wollte ich die Himmelsbilder (für Katjas  In heaven) schon gestern zeigen, aber mir ist die Zeit schon wieder zwischen den Fingern verronnen...

Am letzten Sonntag konnten wir bei diesem herrlichen Dämmerungshimmel förmlich riechen, dass Schnee im Anmarsch war.


Wir liefen mit dem Hund und mussten doch immer anhalten und schauen, weil sich der Anblick des Himmelsszenarios ständig änderte.



Es war auch gut, dass wir diese Blicke so genossen haben, denn nach dem Schnee am Montag folgten viele eher graue Tage.


Ach, er hätte auch hier unten am See doch etwas länger liegen bleiben können... Schneebedeckte Tannen hätte ich gern zu Weihnachten gehabt.


GELAUFEN: sind wir gern mit dem Hund durch den Schnee. Kinder und Hunde werden bei frischem Schnee immer "schneewild". Kennt Ihr das?

GEKOCHT: mal was Schottisches - Cullen Skink. Sehr fein!

GEHÖRT: Beim Kochen diesen Song, bringt mich immer in die richtige Vorweihnachtssstimmung

GEFREUT: über die lieben Weihnachtsgrüße von BirgittSveaPia, Christina, Astrid (zeige ich morgen)


GELESEN: Naomi Novik: Das dunkle Herz des Waldes. Sehr spannend, nicht nur für Jugendliche.

GEMOCHT: dieses Rezept für Haselnusswaffeln, das ich gern über die Feiertage mal ausprobieren möchte.

GEMALT: bunte Streifen in Schneelandschaften (siehe oberes Foto) und auf Adventspostkarten. Mir war so nach den Farben des Südens, gerade jetzt in den finstersten Tagen des Jahres... (Hach, Oleander, Oliven, Bougainvillien, Lavendel, der freundliche blaue Himmel, die roten Ziegel, die mediterranen Häuser... alles verpackt in bunte Streifen.) Heute am 23. sind meine Karten bei meiner Gruppe der Adventspost an der Reihe.


GEPLANT: Wenn der Jahresquilt fertig ist, werde ich zwei Babyquilts entwerfen. Ach, ich freue mich so...

GEQUILTET: was habe ich mir nur da wieder vorgenommen... ? Bei meinem Jahresquilt wage ich mich wohl dieses Mal ständig an Dinge, die ich vorher noch nie bei Quilts ausprobiert habe: Quadratisches Format, die vielen verschiedenen Blöcke quer gelegt, dunkles Sashing, jeden Block passend zu seinem Muster individuell quilten, Wollvlies als Futter.
Und wenn man jeden Block unterschiedlich quiltet, schiebt man ständig irgendeine Stoffwurst unter dem Nähmaschinenarm durch.

GERECHNET: wenn ich jeden Tag mindestens drei Blöcke quilte, schaffe ich das Binding (die äußere Einfassung) dann hoffentlich auch noch bis zum Jahresende. 


Heute werden wir über den Markt gehen und schauen, ob wir noch einen Platz im Parkhaus bekommen, um in der Stadt die letzten Einkäufe vor Weihnachten zu tätigen.
Ich bin ja gespannt, ob die Weihnachtspakete aus den Staaten heute noch ankommen.
Wie meinte meine Tochter nach der Kontrolle der amerikanischen Sendungsverfolgung: das Paket ist jetzt in Deutschland angelangt. Jetzt beginnt der gefährliche Teil der Reise. (Jaja, wir haben da so unsere Erfahrungen gemacht. Seufz.)

Dass der 24. auf einen Sonntag fällt, finde ich sehr entspannend. Ihr auch? Seid Ihr schon bereit für Weihnachten oder müsst Ihr noch eine lange Liste abarbeiten? Vielleicht ruht Ihr Euch zwischendurch beim Samstagsplausch aus...


Euch allen ein heiteres, fröhliches Weihnachtsfest!


Sonntag, 17. Dezember 2017

Schulfrei .... {Blickwinkel Vermont}

Am dritten Advent erreicht uns endlich mal wieder ein Beitrag meiner Tochter aus Vermont / USA. Dort hat "König Winter" das Zepter an sich gerissen. Viel Spaß beim Lesen.



Wieder einmal Winter....

Lange haben sich in diesem Jahr die Kinder gedulden müssen, bis der Schnee endlich kam.
Kalt war es ja. Aber so richtige Weihnachtsstimmung kommt erst beim Schlittenfahren, Schneeschuh- oder Skilaufen im Wald und Spurenlesen im Schnee.

Aber dass der ganze Schnee dann auf ein Mal herunterkommen muss....
Ja, am Samstagabend bekamen wir ein paar Zentimeter Schnee, um am Sonntag schon mal den Schlitten herausholen zu können.
Am Montagabend begann es dann so richtig zu schneien. - Und es hörte erst am Mittwoch früh wieder auf.
Dienstag fiel dann auch die Schule aus, denn von der Straße  war nur dann etwas zu sehen, wenn gerade der Schneepflug vorbei gefahren war. Wir sahen ihn sieben Mal, andere Autos nur drei.



Am Ende des Tages (Dienstag) reichte der Schnee meiner sehr großen Achtjährigen bis zum Knie.


Wie im letzten Jahr werden wir wieder Tannenäste statt einem Weihnachtsbaum in den Baumständer stecken und schmücken.
Meine Große will "keinen Baum töten", nur um ihn ein paar Tage im Haus stehen zu haben, wenn er noch gut und gerne 80 - 100 Jahre weiterleben könnte.

Die Kleine (5 Jahre) allerdings findet, wir sollten eine kleine Tanne fällen und sie nach Weihnachten in den Wald legen, dort leben in toten Bäumen ja viel mehr Lebewesen als in lebenden.

Beides leuchtet ein. Man gewinnt ganz neue Ansichten, Perspektiven und Anregungen, wenn die Kinder groß genug sind, ihre eigenen Sichtweisen zu bilden und zu äußern.

Wir werden an den Tannenästen festhalten, aber die amerikanischen Großeltern der Kinder, die auch hier im Ort leben, werden für Weihnachten einen Baum fällen.


In diesem Sinne wünschen wir Euch allen wunderschöne Feiertage !
Liebe Grüße aus Vermont

Liv

Samstag, 16. Dezember 2017

Ausgewogen Leben {samstagsplausch}

"For a balanced life
you need a dog to adore you
and a cat to ignore you."

(Für ein ausgewogenes Leben
brauchst Du einen Hund der dich vergöttert 
und eine Katze, die dich ignoriert.)

unbekannter Autor 


GENOSSEN: die herrlichen Blicke Richtung Berge. Hier unser "Hausberg" der Säntis. Binnen Minuten ändert sich wieder der Blick, aber ich muss weiter. Dem Hund wird sonst langweilig und mir frieren die Ohren ab bei dem kalten Wind...



GEKNIPST: Immer wieder die Berghimmel für Katja , wenn ich mal die Kamera dabei hatte.


GEKRIEGT: neue Winterreifen. Mal sehen, ob ich sie heute im Schnee ausprobieren kann.

GELESEN: Philip Pullman: Das Bernstein Teleskop. Morgen beginne ich mit Naomi Novik: Das dunkle Herz des Waldes.


GEKAUFT: ein paar Geschenke, eine Mütze für mich (ja wirklich, dabei trage ich so ungern Mützen) und Handschuhe, die mal nicht für die Hunderunde sind, und feinen Stoff für die Frühjahrsklamöttchen der Mädels




GEMERKT: dass es Anfang der Woche noch feine verschneite Schneewege gab, die vor uns noch keiner begangen oder befahren hatte.

GETAUT: hat es dann ja rasch und zurück blieben Matsch und heimtückische glatte Stellen



GEPLANT: für morgen einen Blog-Beitrag meiner Tochter aus Vermont. Dort sieht es gerade ganz anders aus als bei uns....

GESCHLEPPT: ein Paket für die Vermonter zur (Schweizer!) Post. Hoffentlich kommt es dort noch vor Weihnachten an.



GEFREUT: dass mein Calciumwert nach oben gegangen ist. Mal sehen, was die Werte die kommende Woche aussagen. (Wäre ja auch komisch, wenn es eine Woche ohne Arztbesuche gäbe...) 

GENÄHT: das Oberteil meines Jahresquilts ist nun fertig. Einen quadratischen Quilt habe ich bislang noch nie genäht, das hat mich gereizt. Zum ersten Mal werde ich auch ein Wollvlies ausprobieren. Am Wochenende kann ich bestimmt die Rückseite fertigstellen und das "Quiltsandwich" zusammenheften. 




GELACHT: über diese Werbung

GEFEIERT: den neunten Geburtstag des Lockenhundes, der jetzt draußen immer artig seinen neuen Schalkragen trägt. Zur Feier des Tages gab es Wienerle. Wie viele vorweihnachtliche Geburtstagskinder wurde der Lockenhund vertröstet, dass das Geschenk zu Weihnachten und Geburtstag zusammen wäre und natürlich erst am 24. ausgeliefert würde.



Was ich am Wochenende machen werde, wisst Ihr ja jetzt: am Quilt weiter arbeiten und Weihnachtskarten schreiben.

Verschickt Ihr noch Weihnachtspost oder bin ich einfach nur "oldschool"  ?

verlinkt bei Andreas Samstagsplausch und Katjas In Heaven