Montag, 30. April 2018

12tel-Blicke im April

Was habe ich mir Ende letzten Monats vom April für den 12tel-Blick gewünscht?  "Deutlich sichtbare Frühlingsimpressionen" mit drei Ausrufezeichen.

Schauen wir mal, wie aktiv der zunehmend wärmer werdende April sich ins Zeug geworfen hat. Ich habe Euch jeweils ein Foto vom Monatsanfang und eines vom -ende mitgebracht. Die Fotos vom Monatsende kommen dann natürlich in die "Wertung". Sie haben die drei Ausrufezeichen verdient.

No. 1


Land: Blick auf den Mühlenweiher

oben, Do. 12. April 2018, 16.07 Uhr, ca. 17 Grad
unten, Di. 24. April 2018, 15.40 Uhr, 20 Grad  


Nicht zu fassen, ich habe die Blüte des Apfelbaumes verpasst. Die hinteren Bäume blühen gerade noch. Der Flurschaden durch die Wildschweine war gerade frisch bearbeitet, knapp zwei Wochen später fast zugewachsen.


Noch kann ich gut durch die Wiese zum Fotostandort laufen, aber sie wächst schon sehr rasch.


Am 12. 4. konnte man schön die Berge sehen, noch waren die Bäume kaum belaubt.






No. 2


Stadt: auf der Laube

oben:  Do., 5. April 2018 11.20 Uhr, 9 Grad
unten: Mo., 23. April 2018, 10.18 Uhr, 15 Grad



Was für ein feiner grüner Hauch über der Laube schwebt. Hier ist der Frühling nun auch eingezogen.


Beim Fotografieren lehne ich locker an dieser Tafel, auf der sich der Tourist nun orientieren kann.


Immerhin gab es am Monatsanfang schon einen Hauch Rosa .

Am rechten Rand meines 12tel-Blick-Fotos verweist jetzt eine Tafel auf die Mietfahrräder, die aber, wie man sieht, noch auf sich warten lassen. Mal schauen, ob sie im Mai hier parken werden.


Das nenne ich eine tolle Steigerung, die Natur hat richtig Fahrt aufgenommen. Was kann der Mai da noch an Überraschungen bringen?




Die 12tel-Blick-Fotoaktion hat jetzt eine neue Heimat bei Eva (verfuchstundzugenäht) gefunden. Fein, dass Du uns aufnimmst, liebe Eva!




Sonntag, 29. April 2018

Lieblingsfarben

"Bunt ist meine Lieblingsfarbe."

Walter Gropius

Manchmal habe ich das Gefühl, dass unsere Welt zunehmend farbloser wird. Die beliebtesten Autofarben sind Grau, Schwarz und Weiß. Doch auch drinnen liegt monochromes Einrichten der Wohnung voll im Trend. Da hoffe ich, dass sich die Modefarben Violett, Gelb und Rot in der Sommermode durchsetzen, sonst wird mir die Umwelt wirklich zu eintönig.

Ja, ich oute mich jetzt als Farbfreak...


Ich mag es, wenn alltägliche Gegenstände, wie z.B. die Bienenstände oder dieses Vogelhäuschen liebevoll farblich gestaltet werden.
Sofort hebt sich meine Laune bei diesem Anblick (und die vieler anderer Menschen gewiss auch).




Im Sommer hole ich mir regelmäßig bunte Blumensträuße aus dem Dorf ins Haus. Aber ich mag auch Blumenzusammenstellungen gerne, die ruhiger und sanfter in den Farbtönen sind. Nur ohne die Farben von Blumen im Haus mag ich nicht auskommen müssen.




Am Quilten mag ich das Spiel mit Farben und Formen. Ich hab es noch nie geschafft, einen monochromen Quilt zu nähen. Aber das Spiel mit wenigen ausgewählten Farben finde ich auch spannend.


In der Natur finde ich alle Farben wunderbar, auch wenn sie gelegentlich etwas giftig erscheinen.
An den Wänden in meiner Wohnung mag ich allerdings nicht jeden Farbton. Es herrscht hier weiß vor - damit die Farben im Raum zur Geltung kommen können. Aber wir haben durchaus auch einzelne  z.T. kräftig-farbige Wände. Nur graugrüne oder mintfarbene Wände vertrage ich nicht wirklich gut.


Auch im Garten darf es bunt zugehen. Manchen Sommer verliebe ich mich in eine bestimmte Geranienfarbe, die dann eine Saison lang ein bisschen den Ton angeben darf, aber in einem immer noch buntem Orchester...



Farben sind für mich lebensnotwendig. Wer mit Achromatopsie (echter Farbenblindheit) auf die Welt gekommen ist, kennt es ja nicht anders. Aber einen freiwilligen Farbentzug kann ich mir nicht vorstellen.



Unser erster Hund war recht bunt - braun-weiß-schwarz-meliert mit einem blauen und einem braunen Auge. Der Lockenhund ist tiefschwarz und muss mit bunten (selbst gefertigten)  Halsbändern oder farbigen Geschirren farblich aufgepeppt werden.




Die bunten Holzhäuser in Schweden standen Pate, als wir die Farbe unseres Hauses auswählten. Falunrot kam auf Platz 2...




Meine Lieblingsjahreszeiten sind Frühling und Herbst, was nicht nur an den milden Temperaturen liegt, sondern auch an deren Farben.




Mit Pastellstiften, Aquarellfarben, Farbkreiden  u.ä. mit Farben zu spielen, mochte ich schon immer. Als ich noch unterrichtete habe ich mit Leidenschaft große bunte Tafelbilder erstellt.




Starke Farben rufen bei manchen Menschen auch starke, negative Gegenreaktionen hervor.
Zumindest erregen sie Aufmerksamkeit (hab ich beim Hausbau durch die Wahl der Küchenwandfarbe mal erleben dürfen. Wer hätte gedacht, dass die sich so schnell herumsprechen würde? Dabei sieht man sie jetzt hinter den Küchenmöbeln kaum noch...)



Für die Kinder, die eigenen früher, wie auch die Enkel, vernähe ich gern schöne bunte Stoffe.

Da ich blond und hellhäutig bin - wohl eher ein Sommertyp - findet man in  meinem eigenen Kleiderschrank so gut wie nichts in Gelb- oder Orangetönen. Ansonsten sind die meisten Farben vorhanden.  Ich glaube, Blau steht mir besonders gut.



Auch bei Schuhen mag ich farbliche Vielfalt, gern auch in blau, puderrosa oder rot (ob die genau solche magischen Kräfte haben, wie Dorothys rote Schuhe im "Zauberer von Oz"?)


In meinem Geschirrschrank herrschen die Farben Blau und Weiß vor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich total vernarrt in japanische Porzellanmuster bin.


Danke liebe Astrid (Lemondedekitchi) für dein  schönes Monatsthema "Farben".

Samstag, 28. April 2018

Veränderungen...

"Die Zeit ist eine Schneiderei,
die auf Änderungen spezialisiert ist."

Faith Baldwin 



GEFREUT: Dass es Arm und Schulter im Laufe der Woche allmählich besser ging (toitoitoi, auf-Holz-klopf)

GEÄRGERT: über das Benehmen von zwei Arzthelferinnen in einer (für mich neuen) Facharztpraxis, in der man als Patient neben drei Stunden Wartezeit auch noch Unfreundlichkeit und Übergriffigkeiten erdulden musste. 

GELAUFEN: endlich wieder mit dem Hund an der Leine

GENOSSEN: die Obstbaumblüte. Es ist jeden Frühling aufs Neue eine schiere Wonne.




GEKAUFT: gaaaaanz viele Blumen und Kräuter für Garten und Terrasse. Jetzt sollten sich bitte keine Nachtfröste einstellen, sonst muss ich sie alle nachts ins Haus holen... Das könnte eng werden.
Aber dieser Farb- und Blütenpracht konnte ich nicht widerstehen.

GELESEN: Heather Fawcett: Fuchs und Feuer.

GEGESSEN: Erdbeeren und Spargel aus der Region




GESTAUNT: über das rasante Tempo des Frühlings. Jetzt blühen auch die Walnussbäume. Letztes Jahr sind die Blüten alle durch die Spätwinterfröste erfroren.

GEWUSST: dass die Schafe der Lockenmädchen in Vermont endlich ihre Lämmchen geworfen haben. Dort ist der Frühling jetzt auch angekommen.

GENÄHT: ganz langsam, vorsichtig, in kleinen Zeiteinheiten, dann immer mutiger: zwei Sommerkleider für die Lockenmädchen. Am Wochenende wird die Sommerkiste gepackt und -hoffentlich- Montag auf die Post gebracht.

GEBADET: in Frühlingsfarben




GESCHAUT: beim Bügeln die vierte und letzte Staffel von "Being Erica" auf Englisch

GENERVT: von DSGVO und Co.

GEPLANT: alles neu macht der Mai, Blogumzug. Wenn, dann richtig. Infos werden folgen.

GERETTET: einen Maikäfer von der Straße


Werdet Ihr auch am Wochenende im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon tätig werden? Das Wetter verlockt ja dazu. Mich packt beim Einsäen und Pflanzenkauf immer der Übereifer und die Begeisterung. Nachher muss ich immer schauen, was ich mit dem überquellenden Grün anfange. Andrea's jungle....

Habt es fein am langen Wochenende!

verlinkt bei Andreas Samstagsplauschrunde (Karminrot)

Donnerstag, 26. April 2018

Monatscollage im April

Der April stand in diesem Jahr unter dem Motto: von jetzt auf Frühling!
Für die Collage bin ich förmlich mit der Natur einmal durch den Monat gerannt.... 


Im April

* hat es mir mehrmals schier die Sprache verschlagen (was jetzt mal nicht am Stimmband lag)

* habe ich mir endlich den ersten frischen Spargel der Region geholt

* explodierte bei sommerlichen Temperaturen schier die Natur um mich herum

* konnte ich von Wintergarderobe fast übergangslos auf Sommerkleidung umsteigen

* war über Nacht mein bereits schmerzender linker Arm kaum noch bewegungsfähig (allmählich wird's wieder...)

* konnte ich auf Grund dessen weniger fotografieren, weniger nähen, weniger basteln

* habe ich mich zu einer Blogpause und -umzug im Mai entschlossen. 
Es heißt ja so schön: Alles neu macht der Mai...

* werft doch noch einmal einen Blick in die Eye Poetry # 14



Samstag, 21. April 2018

Der grüne Frühlingswaldzauber...

"Leg dich an einem schönen oder auch windigen Tag in den Wald, 
dann weißt du alles selbst."

Robert Musil


GESCHMERZT: hat mein linker Arm Mitte der Woche so sehr, dass ich ihn nicht mehr benutzen konnte. Sehr hinderlich im täglichen Leben ...

GESESSEN: mal wieder im Wartezimmer des Orthopäden

GESTÖHNT: "mir ist zu warm!" Ich hätte gern Frühlingstemperaturen! Wegen deren Milde mag ich doch den Frühling mehr als den Sommer.


GESCHONT: meinen Arm, deshalb war und bin ich nur sporadisch im Netz, schreibe und kommentiere kaum.

GEKNIPST: wenig, denn natürlich blieb auch die Kamera meist daheim.

GELABT: an den Farben des Frühlings. Dieses grandiose Grün muss man einfach aufsaugen...


GELESEN: Sabine Weigand: Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche (über Eleonore von Aquitanien). Ich fand das Buch sehr interessant und spannend. So hätte ich mir meinen Geschichtsunterricht in der Schule gewünscht. Begonnen habe ich mit David Foenkinos: Lennon (über John Lennon).

GENERVT: dass ich zur Zeit nicht nähen kann

GEWÜNSCHT: dass ich endlich wieder allein mit dem Hund unterwegs sein kann. Dafür sollte ich ihn aber im Notfall halten können...




GEWIDMET: ein paar Dingen, die liegengeblieben sind und die man auch "mit rechts" erledigen kann

GEPLANT: eine kleine Blogpause im Mai. Währenddessen wird der Arm auskuriert und der Blog umgebaut. Vielleicht sollte ich derweil dann auch die Nähmaschine in die Inspektion geben. Dann entfällt auch dieser Reiz...


Ich setze mich nachher gerne wieder in Andreas Samstagsplauschrunde und schaue, was ihr in der vergangenen Woche so unternommen habe. Sorry, wenn ich derzeit nur wenig kommentiere...   


Samstag, 14. April 2018

Eye-Poetry # 14 - Zeigt doch mal her!





Langschläfers Morgenlied

Der Wecker surrt. Das alberne Geknatter
Reißt mir das schönste Stück des Traums entzwei.
Ein fleißig Radio übt schon sein Geschnatter. 
Pitt äußert, dass es Zeit zum Aufstehn sei.

Mir ist vor Frühaufstehern immer bange.
... Das können keine wackern Männer sein:
Ein guter Mensch schläft gern und lange.
... Ich bild mir diesbezüglich etwas ein.

Das mit der goldgeschmückten Morgenstunde
Hat sicher nur das Lesebuch erdacht.
Ich ruhe sanft. - Aus einem kühlen Grunde:
Ich hab mir niemals was aus Gold gemacht.

Der Wecker surrt. Pitt malt in düstern Sätzen
Der Faulheit Wirkung auf den Lebenslauf.
Durchs Fenster hört man schon die Autos hetzen.
- Ein warmes Bett ist nicht zu unterschätzen.
.... Und dennoch steht man alle Morgen auf.

Mascha Kaléko  




Doch, ich muss es zugeben, den Wecker überhöre ich meist und werde dann irgendwann von Mann oder Hund geweckt. 
Ich bin kein Frühaufsteher, aber auch kein Langschläfer. Aber ein Morgenlied muss unbedingt sein, dafür muss ich aber erst ins Bad gelangen und das Radio dort einschalten. 

Hat Euch vielleicht eines Eurer Morgen- oder Aufstehrituale zusätzlich zu diesem Gedicht inspiriert?
Wohin haben Euch die Inspirationen getragen? 
Ich habe schon eine Idee, feile aber noch an einem Teil der Umsetzung. Wie gut, dass die Verlinkung wieder bis zum 30. April geöffnet ist.

(Allerdings wird es morgen keine neue Eye-Poetry Aufgabe geben, da ich meinen Blog im Mai umbauen möchte. Wie lange die Pause der Challenge dauern wird, lasse ich mal offen.)

Nun bin ich sehr gespannt! 



  

Morgengeschichten

"Kindern
erzählt man Geschichten,
zum Einschlafen
- Erwachsenen
damit sie aufwachen."

Jorge Bucay


GESAMMELT: morgendliche Himmelsbilder für die samstägliche Himmelssammlung von Katja (die Raumfee) . Der obige Anblick erinnerte mich an ein Wasserfarbenbild aus meiner Grundschulzeit. Es fehlt nur die schwarzbunte Kuh darauf. Meiner Lehrerin gefiel der knallige Kontrast nicht. Mir schon, bis heute...

GENOSSEN: die frühe Hunderunde am See.


GEFEDERT: dreimal sehr früh morgens aus dem Bett. Zweimal hatte ich einen frühen Termin beim Osteopathen, einmal wollte ich mit dem Hund unterwegs Morgenstimmungen fotografieren.

GEHOFFT: dass sich meine Schulter- und Armschmerzen bald bessern werden.


GELESEN: Mary Beard: Frauen & Macht. Sabine Weigand: Ich, Eleonore, Königin zweier Reiche (über Eleonore von Aquitanien)

GENÄHT: jeweils eine Tunika und ein Kleid für die Lockenmädchen. Am Wochenende will ich ein paar sommerliche Erstlingssachen für das Juni-Baby nähen.


GEMOCHT: die Blütenexplosion überall. Die Apfelbäume machen sich auf, die Kirschbäume beim Blühen einzuholen. Die Schlüsselblumen haben ihren Part binnen kürzester Zeit hinter sich gebracht. Ihnen ist es wohl schon zu warm. Und dann die Magnolien...hach!!!

GEFREUT: über die Schmetterlinge und brummenden Hummeln.



GEKAUFT: eine Kletterhortensie, eine (zweite) Winterduft-Heckenkirsche, es beginnt die Zeit, in der ich ständig irgendetwas für Garten oder Terrasse anschleppe...

GESÄT: Mitsuba (japanische Petersilie) und rotstieligen Mangold. Für das Wochenende stehen auch schon mehrere Saattütchen bereit.


GEMERKT: dass schon wieder der 14. des Monats so schnell gekommen ist. Heute ist Eye-Poetry-Tag.
Da er auf einen Samstag fällt, öffnet sich die Verlinkung erst heute Nachmittag. Ich bin wieder etwas später dran und lasse Euch den Vortritt.

GEHOLT: den ersten Spargel vom Spargelhäuschen. Ab jetzt gibt es zweimal die Woche Spargel. Keine Sorge, das wird nicht langweilig, ich habe sooooviele Rezepte, dass ich keines wiederholen muss.
Seid ihr auch Spargelfans?  Dafür mag ich absolut keinen Bärlauch.


GEGRÜBELT: über die neue Zeckenabwehr für den Hund. Da schwört ja jeder Hundebesitzer auf etwas anderes. 

GEPACKT: die Osterkiste, keine Hasen mehr im Haus. Nur bei einem Anlieger in unserer Straße hoppeln noch Zwergkaninchen in einem (nach oben offenen, niedrigen) Gehege im zaunlosen Garten.
Der Lockenhund würde dort gern etwas Neues für seine Spielzeugsammlung aussuchen. Da muss er aber warten, bis ich wieder in der Kinderabteilung des Möbelschweden war...
(die letzte Katze von dort ist auch schon wieder vollkommen abgeliebt). 


GELESEN: dass unsere Straße für ein Dreivierteljahr nur noch über Umwege anzufahren ist. Um uns herum sind nur noch Baustellen

GENERVT: über die neue Datenschutz-Grundverordnung. Habt Ihr Euch da schon schlau gemacht?
Wie handhabt Ihr das?



GESTAUNT: "Der kleine Prinz" ist 75 geworden! Das Buch ist in über 300 Sprachen übersetzt worden, so oft, wie kein anderer (weltlicher) Text bislang. Schaut mal hier.  




Ist auch für Eure Region so ein herrliches Wochenendwetter vorausgesagt? Wie werdet Ihr es nutzen?

Wenn Ihr Lust habt, sehen wir uns am Wochenende bei der Eye-Poetry...

verlinkt bei Andreas Samstagsplausch.